Schlossherr gesucht
Sieger Design möchte Standort nach Münster verlegen

Füchtorf -

Wo früher die Freiherren von Ketteler ihre Jagderfolge feierten, hat heute das Designbüro Sieger seinen Sitz: auf Schloss Harkotten in Füchtorf. Das könnte sich bald ändern, denn die erfolgreiche Designagentur möchte nach 31 Jahren ihren Standort wechseln – will aber dem Münsterland treu bleiben.

Montag, 01.04.2019, 21:30 Uhr
Schlossherr gesucht: Sieger Design möchte Standort nach Münster verlegen
Foto: Sieger Design

Im „GG-Magazin“ von Engel und Völkers wird das prachtvolle Anwesen beworben. Wer Schlossherr werden möchte, muss 2,9 Millionen Euro mitbringen – erwirbt dafür allerdings nur das Erbpachtrecht. Das Schloss bleibt im Besitz der Familie von Ketteler.

Die Allee, die zum Schloss führt, stimmt den Besucher ein. Vorbei an einer Apollo-Statue, eine Taste der vier Augen des selbst entworfenen „Klingelhäuschens“ gedrückt, öffnet sich das schmiedeeiserne Portal wie von Geisterhand und gibt den Blick frei auf Schloss Harkotten. Der Gast tritt in die Eingangshalle, staunt und genießt schweigend. Eine Mischung von Barock, Moderne, Postmoderne und Gegenwart. Hier schlägt das Design-Herz der beiden Kreativköpfe Michael und Christian Sieger. Schloss Harkotten, Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut, im beschaulichen Münsterland ist Sitz ihrer Designagentur (40 Mitarbeiter). Tätigkeitsbereiche: Marketing, Produktdesign, Kommunikationsdesign, Architektur und Designmanagement. Kunden aus aller Welt.

Schlossherr gesucht

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  • Wo früher die Freiherren von Ketteler ihre Jagderfolge feierten, hat heute eines der größten Designbüros seinen Sitz. Das könnte sich bald ändern, denn die erfolgreiche Designagentur möchte nach 31 Jahren ihren Standort wechseln – will aber dem Münsterland treu bleiben. Im „GG-Magazin“ von Engel und Völkers wird das prachtvolle Anwesen beworben. Wer Schlossherr werden möchte, muss 2,9 Millionen Euro mitbringen – erwirbt dafür allerdings nur das Erbpachtrecht. Das Schloss bleibt im Besitz der Familie von Ketteler. Foto: Sieger Design
  • Wo früher die Freiherren von Ketteler ihre Jagderfolge feierten, hat heute eines der größten Designbüros seinen Sitz. Das könnte sich bald ändern, denn die erfolgreiche Designagentur möchte nach 31 Jahren ihren Standort wechseln – will aber dem Münsterland treu bleiben. Im „GG-Magazin“ von Engel und Völkers wird das prachtvolle Anwesen beworben. Wer Schlossherr werden möchte, muss 2,9 Millionen Euro mitbringen – erwirbt dafür allerdings nur das Erbpachtrecht. Das Schloss bleibt im Besitz der Familie von Ketteler. Foto: Sieger Design
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  • Wo früher die Freiherren von Ketteler ihre Jagderfolge feierten, hat heute eines der größten Designbüros seinen Sitz. Das könnte sich bald ändern, denn die erfolgreiche Designagentur möchte nach 31 Jahren ihren Standort wechseln – will aber dem Münsterland treu bleiben. Im „GG-Magazin“ von Engel und Völkers wird das prachtvolle Anwesen beworben. Wer Schlossherr werden möchte, muss 2,9 Millionen Euro mitbringen – erwirbt dafür allerdings nur das Erbpachtrecht. Das Schloss bleibt im Besitz der Familie von Ketteler. Foto: Sieger Design
  • Wo früher die Freiherren von Ketteler ihre Jagderfolge feierten, hat heute eines der größten Designbüros seinen Sitz. Das könnte sich bald ändern, denn die erfolgreiche Designagentur möchte nach 31 Jahren ihren Standort wechseln – will aber dem Münsterland treu bleiben. Im „GG-Magazin“ von Engel und Völkers wird das prachtvolle Anwesen beworben. Wer Schlossherr werden möchte, muss 2,9 Millionen Euro mitbringen – erwirbt dafür allerdings nur das Erbpachtrecht. Das Schloss bleibt im Besitz der Familie von Ketteler. Foto: Sieger Design

Wer Schlossherr werden möchte, muss 2,9 Millionen Euro mitbringen

Wo früher die Freiherren von Ketteler ihre Jagderfolge feierten, hat heute eines der größten Designbüros seinen Sitz. Das könnte sich bald ändern, denn die erfolgreiche Designagentur möchte nach 31 Jahren ihren Standort wechseln – will aber dem Münsterland treu bleiben. Im „GG-Magazin“ von Engel und Völkers wird das prachtvolle Anwesen beworben: 11.500 Quadratmeter Grundfläche. 1800 Quadratmeter höchst repräsentative Fläche, vom Designerbad, über Besprechungsräume bis hin zur Bibliothek. Das Hofhaus bietet noch einmal 500 Quadratmeter exklusive Wohnfläche.

Kunst ist allgegenwärtig. In dem 120 Quadratmeter großen Wohnzimmer (6,80 Meter Deckenhöhe), dem früheren Fest- und Rittersaal, finden Menschen und Bilder Platz. Italienische Hausgötter setzen Akzente im Skulpturenpark, der mit erworben wird.

Wer Schlossherr werden möchte, muss 2,9 Millionen Euro mitbringen – erwirbt dafür allerdings nur das Erbpachtrecht. Das Schloss bleibt im Besitz der Familie von Ketteler. Das Erbpachtrecht im Falle der Siegers ist auf 70 Jahre angelegt. 31 davon sind jetzt rum.

Das Schloss ist etwas sehr Besonderes.

Christian Sieger

„Wir haben hier einen tollen Standort und freuen uns jeden Tag wieder aufs Neue. Das Schloss ist etwas sehr Besonderes“, so Christian Sieger, der sich um Marketing und Public Relations kümmert, während sein Bruder Michael der Designer in der Familie ist. Allerdings stellt sich Sieger auch die Frage: „Ist Füchtorf der maximale Kreativstandort? Sind wir für die Zukunft noch richtig aufgestellt?“ Und Sieger gibt die Antwort: „Jetzt ist es an der Zeit, die Weichen für die nächste Generation zu stellen.“ Im Klartext: Umzug. Denn die Kunden kämen nicht wegen des schönen Ambientes, sondern wegen der Inhalte.

Und so könne sich Christian Sieger auch gut vorstellen, in Münster zu arbeiten. Schon allein wegen der besseren Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Bei Einstellungsgesprächen hätten Mitarbeiter häufig ins Feld geführt: „Wenn ich bei Ihnen anfange, muss ich mir ja ein Auto anschaffen.“ Unternehmen müssten sich davon verabschieden, dass weltweit agierende Mitarbeiter heute ein Auto oder gar einen Führerschein haben. Sieger scherzhaft: „Optimal wäre es, wenn wir das Schloss einfach an die letzte Bushaltestelle vor Münster schieben könnten. Oder wir warten so lange, bis das autonome Autofahren alltäglich geworden ist und sitzen entspannt im selbstfahrenden Auto.“

Dem Münsterland treu bleiben

Dem Münsterland will die Designschmiede auf jeden Fall treu bleiben, so der gebürtige Albachtener. „Die Affinität zu Münster bleibt. Entweder werden wir etwas schönes Neues bauen oder etwas gutes Altes übernehmen. Es wird auf jeden Fall so groß sein, dass auch eine Modellwerkstatt Platz findet.“ Eine Standortverlegung sei auch eine Chance, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Den neuen Standort zum jetzigen Zeitpunkt zu nennen, sei noch zu früh. Sieger: „Wir stehen in Gesprächen und haben verschiedene Eisen im Feuer.“

Zum Thema

Dieter Sieger hatte sich im Jahre 1988 in das Schloss, nur 60 Kilometer von seiner Geburtsstätte Münster verliebt. In nur sieben Monaten gelang ihm das Meisterwerk, ein heruntergekommenes Anwesen wieder wohnlich zu machen. Das hatte seinen Preis: 3,5 Millionen Mark investierten die Siegers die ersten zehn Jahre in das für 70 Jahre gepachtete Schloss.

Im Jahre 2003 übernahmen Christian und Michael das vom Vater Dieter Sieger 1964 gegründete Unternehmen. Michael Sieger ist der gestalterische Part. Er hat das feine Gespür für Entwicklung und Design im Familienbetrieb.

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