Bürgermeister Peter Maier sieht sich zu Unrecht angegriffen
„Es ist traurig, was bei uns abläuft“

Laer -

„Es ist traurig, was bei uns abläuft“, so fasst Bürgermeister Peter Maier den Streit zwischen ihm und den Fraktionsvorsitzenden der Grünen, der UBG und den beiden nicht parteigebunden Ratsherren zusammen

Freitag, 05.04.2019, 17:00 Uhr
Bürgermeister Peter Maier hält die Anschuldigung in der Dienstaufsichtsbeschwerde gegen ihn für eine „formale Nebensächlichkeit“.
Bürgermeister Peter Maier hält die Anschuldigung in der Dienstaufsichtsbeschwerde gegen ihn für eine „formale Nebensächlichkeit“. Foto: abi

„Es ist traurig, was bei uns abläuft“, so fasst Bürgermeister Peter Maier den Streit zwischen ihm und den Fraktionsvorsitzenden der Grünen, der UBG und den beiden nicht parteigebunden Ratsherren zusammen (wir berichteten ausführlich).

„Vorgebracht werden immer die gleichen Anschuldigungen, die sachlich unrichtig und unreflektiert behauptet werden, von den immer gleichen Personen, ohne dass dafür auch Beweise vorliegen“, sagt Maier.

Die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen ihn wegen Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht hält er, auch nach Rücksprache mit seinem Rechtsbeistand, für völlig haltlos: „Ich sehe dem Verfahren gelassen entgegen.“ Gleichwohl ärgert ihn schon ein wenig, wie er sagt, dass er von einigen Ratsmitgliedern beleidigt werde. „Auch deswegen, weil ich mich jeden Tag bemühe, zum Wohle der gesamten Gemeinde gute Arbeit abzuliefern.“

Dafür führt der Bürgermeister seine bisherige dreijährige Bilanz an, die zuletzt in der jüngsten Haupt- und Finanzausschussitzung durch den Kämmerer Bestätigung gefunden habe. Der hatte ausgeführt, dass das Haushaltsjahr 2018 mit einem Rekordüberschuss von 1,6 Millionen Euro abschließt.

Maier: „Das ist das beste Ergebnis seit Jahrzehnten. Darauf bin ich und können auch meine Verwaltungsmitarbeiter stolz sein. Es ist ein Ergebnis ehrlicher, fachkundiger Arbeit. Dass können auch die Wortführer der Aktionen gegen mich nicht anders behaupten.“

„Mit der Dienstaufsichtsbeschwerde wegen formaler Nebensächlichkeiten wollten vor allem die Grünen von den Versäumnissen in den Jahren 2000 bis 2010 ablenken, die sie mitgetragen hätten und die Grundlage der Überschuldung ist“, sagt Maier. Er verweist auf seinen Bürgerbrief Nr. 2/29, veröffentlich auf der Internetseite der Gemeinde, in dem er zu dem Vorgang Stellung bezogen hat.

Nachrichten-Ticker