Verkehr
Langer Stau nach Auffahrunfall auf der A 30

Lotte/Westerkappeln -

Bei einem Auffahrunfall am Mittwochvormittag auf der A 30 sind die Beteiligten glimpflich davon gekommen. Die Auswirkungen auf den Verkehr sind hingegen enorm.

Mittwoch, 08.05.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 08.05.2019, 13:11 Uhr
Verkehr: Langer Stau nach Auffahrunfall auf der A 30
Ein Sprinter ist auf der A 30 auf ein Stauende aufgefahren. Foto: Jens Keblat

Schwerer Unfall auf der A 30 am Mittwochvormittag: Aus bislang ungeklärter Ursache ist ein Lkw der 7,5 Tonnen-Klasse gegen 10.30 Uhr auf einen Sattelzug aufgefahren. Der Fahrer Transporters wiederum war so stark seitlich auf das Heck des hinteren Lkw aufgefahren, dass sich die Fahrzeugfront des Kleintransporters in dem Lkw verkeilte. Die gesamte Beifahrerseite des Transportes wurde stark eingedrückt.

Glücklicherweise wurde der Fahrer des Transporters ebenso wie der Fahrer des vorausfahrenden 7,5 Tonners nur leicht verletzt. Beide Fahrzeugführer seien weder eingeklemmt noch eingeschlossen gewesen, zeigten sich selbst die erfahrenen Beamten der Autobahnpolizei positiv überrascht.

Auffahrunfall auf der A 30

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  • Am Mittwochvormittag ist es auf der A 30 zwischen Laggenbeck und Lotte zu einem Auffahrunfall gekommen.  

    Foto: Jens Keblat
  • Gegen 10.30 Uhr war ein Sprinter auf einen Lastwagen aufgefahren, berichtet ein Polizeisprecher.

    Foto: Jens Keblat
  • Bei dem Unfall kamen die Beteiligten glimpflich davon, es gab lediglich zwei Leichtverletzte.

    Foto: Jens Keblat
  • Ein herbeigerufener Rettungshubschrauber landete auf der Autobahn, hob aber ohne Patienten wieder ab.

    Foto: Jens Keblat
  • Die Autobahn wurde in Richtung Osnabrück komplett gesperrt. Es bildete sich ein bis zu 15 Kilometer langer Stau.

    Foto: Jens Keblat

Fahrer nur leicht verletzt

Beide Fahrer erlitten nach ersten Erkenntnissen eher leichte Verletzungen und wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Intensivtransporthubschrauber „Christoph Westfalen“, der auf der in Fahrtrichtung Hannover gesperrten Autobahn gelandet war, wurde nicht mehr benötigt.

Infolge der anfänglichen Sperrung beider Richtungsfahrbahnen bildete sich bis zum Mittag ein bis zu 15 Kilometer langer Rückstau bis zur Anschlussstelle Ibbenbüren. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten werden unterdessen noch einige Zeit andauern. Die Autobahnpolizei hat dafür sowohl die Autobahnmeisterei als auch zwei entsprechend große Abschleppfahrzeuge angefordert. Auch die weiteren Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs dauern noch an.

Zwei Stunden nach dem Unfall wurde zumindest eine Spur wieder freigegeben.

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