Beilattacke in Telgte
Mann versteckte sich in Greven: Vierte Festnahme nach brutalem Überfall

Telgte -

Nach der Beilattacke im Mai, bei der ein Telgter lebensgefährlich verletzt wurde, konnte die Polizei nun neben den drei bereits ermittelten Verdächtigen einen vierten Täter verhaften.

Montag, 24.06.2019, 15:34 Uhr aktualisiert: 24.06.2019, 15:57 Uhr
Nach dem Angriff auf einen Telgter konnten Polizisten am vergangenen Wochenende einen vierten Tatverdächtigen festnehmen.
Nach dem Angriff auf einen Telgter konnten Polizisten am vergangenen Wochenende einen vierten Tatverdächtigen festnehmen. Foto: dpa (Symbolbild)

Nach dem Angriff auf einen 26-jährigen Telgter am 21. Mai konnten Polizisten am vergangenen Freitag einen vierten Tatverdächtigen, einen 31-jährigen Mann aus Polen, in Greven festnehmen. Wie die Behörden am Montagnachmittag mitteilten, war der nun festgenommene Tatverdächtige den Ermittlern schon länger namentlich bekannt, nach der Tat war er allerdings untergetaucht.

Intensive Ermittlungen führten die Polizisten zu der Anschrift im Kreis Steinfurt, an der der Tatverdächtige nicht gemeldet ist. Mit einem Durchsuchungsbeschluss betraten die Beamten die Wohnung und nahmen den 31-Jährigen widerstandslos fest. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, hat er sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Haftbefehl gegen 31-Jährigen

Am Samstag verkündete ein Richter gegen den 31-Jährigen den schon im Vorfeld beantragten Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung und ordnete die sofortige Untersuchungshaft an. Damit sind es insgesamt vier Festnahmen, die in einem direkten Zusammenhang mit der Attacke gegen dem Telgter zu stehen scheinen.

Die Tat ereignete sich an einem Dienstagabend, als mehrere Personen auf offener Straße in Telgte ihr 26-jähriges Opfer angegriffen und dabei lebensgefährlich verletzt haben.

Nach der Tat geflüchtet

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei waren die Beschuldigten in einem Auto vorgefahren und ausgestiegen. Plötzlich und unvermittelt sollen dann einige der Tatverdächtigen auf ihr Opfer losgegangen sein. Nach der Tat flüchteten sie per Auto.

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