Brand am Nachtigallenweg
Haus vorläufig unbewohnbar

Lienen-Kattenvenne -

Zu einem Wohnhausbrand ist die Feuerwehr am Freitag gegen 13 Uhr gerufen worden. „Da die Lage unklar war, haben wir Vollalarm für die Löschzüge Kattenvenne und Lienen gegeben“, berichtet Einsatzleiter Tom Pabst. Einsatzort war ein Einfamilienhaus am Nachtigallenweg.

Freitag, 19.07.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 19.07.2019, 15:51 Uhr
Das Feuer fraß sich von der Terrasse aus in den Dachstuhl und drang nach Angaben der Feuerwehr bis in den Spitzboden vor.
Das Feuer fraß sich von der Terrasse aus in den Dachstuhl und drang nach Angaben der Feuerwehr bis in den Spitzboden vor. Foto: Günter Schröer

Dass die Einsatzkräfte zielgerichtet vorgehen konnten, hatten sie einem Zufall zu verdanken: Das fragliche Gebäude ist das Elternhaus von Raphael-Ralph Meier, Kreisbrandmeister und nach wie vor in der Lienener Wehr aktiv. „Die Kameraden haben mir hinterher bestätigt, dass es hilfreich gewesen sei zu wissen, wo Türen und welche Zimmer sind“, erzählt er nach Einsatzende im Gespräch mit den WN.

Warum es zu dem Brand gekommen ist, wird Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen sein. Möglicherweise ist das Feuer auf der Terrasse ausgebrochen. Durch die Hitze zersprang ein Fenster und die Flammen fanden den Weg ins Haus. Nicht nur im Raum, auch auf dem Weg zum Dachboden fraß sich das Feuer seinen Weg. „Das ging bis in den Spitzbogen“, erläutert Tom Pabst. Vor dem Abrücken werde der Bereich noch einmal mit der Wärmebildkamera kontrolliert, kündigt er an.

Durch die starke Rauchentwicklung, und weil alle Türen im Gebäude offenstanden, ist das Haus vorübergehend nicht bewohnbar. Die beiden Löschzüge waren mit insgesamt 34 Einsatzkräften vor Ort. „Über die Höhe des Sachschadens können wir noch keine Angaben machen“, beantwortete der Einsatzleiter eine weitere Frage.

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