Feuerwehr verhindert Waldbrand
400 Quadratmeter Feld in Flammen

Lotte-Wersen -

Gegen 13 Uhr rief am Mittwoch der Einsatzalarm die Freiwillige Feuerwehr Lotte zu einem Flächenband auf einem Getreidefeld an der Düter Straße in Wersen. Die Helfer verhinderten dort auch einen Waldbrand. Verletzt wurde niemand.

Mittwoch, 31.07.2019, 17:28 Uhr aktualisiert: 31.07.2019, 21:49 Uhr
Rund zwei Hektar groß war die Fläche, die in Flammen stand. Die Lotter Löschzüge konnten ein Übergreifen der Flammen auf den benachbarten Wald verhindern.
Rund zwei Hektar groß war die Fläche, die in Flammen stand. Die Lotter Löschzüge konnten ein Übergreifen der Flammen auf den benachbarten Wald verhindern. Foto: NWM-TV

Hitze und Trockenheit forderten erneut bei Erntearbeiten in Lotte ihren Tribut. Diesmal standen rund 400 bis 500 Quadratmeter einer teils bereits abgemähten Fläche in meterhohen Flammen, als die Helfer eintrafen. Sie mussten im Grenzbereich Lotte-Westerkappeln von der Düter Straße aus bis zum Ende des einige Hektar großen Areals über trockene Stoppeln fahren, bis sie mit den Löscharbeiten starten konnten. Der leicht böige Wind hatte die Flammen in Richtung Waldrand getrieben.

„Es sind beide Löschzüge aus Lotte im Einsatz“, berichtete Lottes Gemeindebrandinspektor Marcus Prinz. Sicherheitshalber sei ein Großtanklöschfahrzeug (GTLF) der Berufsfeuerwehr Osnabrück hinzu alarmiert worden sowie ein Abrollbehälter, gefüllt mit Wasser.

Feuerwehrk verhindert größeren Schaden

„Der Landwirt ist nun mit dem zweiten Wasserfass hier, das 20 .000 Liter fasst. Damit wird er den Waldsaum sicherheitshalber wässern“, erklärte Prinz. Nun erreichte ihn per Funk die Nachricht, dass das Feuer von der Fläche offenbar übergegriffen habe und einige Bäume am Waldrand Feuer gefangen hätten. In diese Richtung öffneten die Einsatzkräfte nun gleichfalls die Wasserrohre und verhinderten größeren Schaden.

„Löscharbeiten in der Fläche sind immer problematisch. Daher ist es besser, mit der Wasserversorgung mobil zu sein“, berichtete Lottes Gemeindebrandinspektor über ein bewährtes Verfahren.

Derweil wässerten ein Feuerwehrfahrzeug und der Landwirt den Waldsaum sowie den Randbereich des Getreidefeldes, um ein erneutes Aufflackern des Feuers zu verhindern. Sicherheitshalber kontrollierten die Helfer mit der Wärmebildkamera, ob noch unentdeckte Glutnester zu löschen sind.

Mähdrescher bei Erntearbeiten heiß gelaufen

Ein Mähdrescher war bei Erntearbeiten heiß gelaufen und hatte das Feld in Brand gesetzt. Der Drescher und ein Feuerwehrfahrzeug standen auf dem Feld nebenan. Das Arbeitsgerät, das „Funken gezogen“ hatte, konnte gesichert werden.

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