Feuerwehr im Dauerstress
56 Einsätze im Hitze-Monat

Drensteinfurt -

Von einem „Sommerloch“ kann die Feuerwehr aktuell nicht reden. Im Gegenteil: Stattliche 56 Einsätze hatten die Wehrleute im Monat Juli zu absolvieren.

Samstag, 03.08.2019, 08:00 Uhr
Fast zwei Mal im Tag musste die Feuerwehr im abgelaufenen Monat ausrücken.
Fast zwei Mal im Tag musste die Feuerwehr im abgelaufenen Monat ausrücken. Foto: Dietmar Jeschke

Nicht nur mit den hohen Temperaturen hatte die Feuerwehr im Monat Juli zu kämpfen. Hinzu kamen vielmehr stattliche 56 Einsätze, was bedeutet, dass die Mitglieder der Löschzüge in Drensteinfurt, Rinkerode und Walstedde im Schnitt fast zwei Mal täglich ausrücken mussten.

Allein 19 Mal gab es Feueralarm. „Der Bauernhofbrand in Natorp, der Strohballenbrand in der Bauerschaft Rieth und die Nacht auf den 20. Juli mit drei parallelen Gebäudebränden forderten die Feuerwehr überdurchschnittlich“, berichtet Frank Kronshage, stellvertretender Leiter der Drensteinfurter Wehr. Dazu kam es noch zu Verkehrsunfällen, sonstigen technischen Hilfeleistung und zu 18 First-Responder-Einsätzen im Stadtgebiet.

„Im zweiten Jahr in Folge füllt sich das sonst übliche ,Sommerloch‘ bei der Feuerwehr mit einer Vielzahl von Einsätzen. Daher geht der besondere Dank an die Einsatzkräfte und vor allem an die Partner und Familien, ohne die so ein Ehrenamt nicht möglich wäre“, dankte Kronshage den Aktiven für ihr überdurchschnittliches Engagement im vergangenen Monat.

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