Großer Feuerwehreinsatz
3000 Strohballen brennen in Sassenberg

Warendorf -

Aus bisher ungeklärter Ursache sind in Sassenberg mehrere Strohballen in Brand geraten. Die Feuerwehr war mit den Löscharbeiten mehrere Stunden beschäftigt. 

Donnerstag, 15.08.2019, 09:11 Uhr aktualisiert: 15.08.2019, 13:12 Uhr
Großer Feuerwehreinsatz: 3000 Strohballen brennen in Sassenberg
Strohballen brennen auf einem Feld an der Straße Lange Wieske in Sassenberg. Foto: Feuerwehr

Großeinsatz für die Feuerwehren aus Sassenberg, Füchtorf und Warendorf. 130 Einsatzkräfte wurden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zu einem Brand auf einem Acker an der Langen Wieske gerufen. 3000 Strohballen brannten lichterloh. Die Brandursache ist noch ungeklärt. Die Kripo ermittelt. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Alarm um 0.24 Uhr

Um 0.24 Uhr ging der Alarm beim Löschzug Sassenberg ein. „Es hieß, mehrere Strohballen würden auf einem Acker an der Langen Wieske brennen. Als wir hier jedoch eintrafen, sahen wir sofort das ganze Ausmaß“, berichtet Sassenbergs Löschzugführer Patrick Hillebrand. Zuerst brannten 1500 Strohballen, binnen zehn Minuten alle 3000 auf der etwa 5000 Quadratmeter großen Fläche, die zum landwirtschaftlichen Hof Zumbrink gehört. Das Feuer breitete sich durch den Wind rasend schnell aus.

Lange Wieske: 3000 Strohballen in Flammen

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Aufgeschreckt durch Blaulicht und Sirengeheul in der Nacht wurde Nachbarin Margret Pelster. „Ich hatte Angst, dass Flammen und Funkenflug auf mein Haus übergreifen. Gott sei Dank kam der Wind aus der anderen Richtung.“ 

Massiver Löscheingriff

Das Feuer drohte auf die umliegende Scheune und Wohnhäuser überzugreifen. Durch einen massiven Löscheingriff haben die Feuerwehrkameraden dies zu verhindern gewusst. Auch die in der Nähe befindlichen Landmaschinen konnten noch in Sicherheit gebracht werden. „Eine große Herausforderung war für uns die Wasserversorgung“, schildert Matthias Freese, Leiter der Sassenberger Feuerwehr. Hier half ein Fahrzeug der Maschinengemeinschaft Freckenhorst aus. Über ein riesiges Güllefass wurde die Wasserversorgung sichergestellt.

Wegen der immensen Größe des Feuers bekamen die Löschzüge Sassenberg und Füchtorf Verstärkung von den Löschzügen 1 und 2 aus Warendorf sowie durch zwei Tanklöschfahrzeuge aus Versmold und Freckenhorst.

120 Feuerwehrleute im Einsatz

Zu Spitzenzeiten waren in der Nacht mehr als 120 Feuerwehrleute im Einsatz. Außerdem waren das DRK, das die Verpflegung übernahm, Ordnungsamt und die Kripo vor Ort. Noch am Donnerstagmorgen waren 30 Helfer im Einsatz, die mit Hilfe von Teleskophubladern die noch immer brennenden Reste der Feuerherde auseinanderzogen, um so ein kontrolliertes Abbrennen zu ermöglichen. Noch bis zum späten Nachmittag war die Straße Lange Wieske gesperrt.

Zur Brandursache konnte Patrick Hillebrand nichts sagen. Hier führt die Kripo die Ermittlungen.

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