Festnahme am Busbahnhof Senden
Sexualstraftäter lebte in Nottuln

Senden -

Der Sexualstraftäter, der am Busbahnhof verhaftet wurde, hat offenbar keine näheren Verbindungen nach Senden. Dies ergaben WN-Recherchen.

Donnerstag, 22.08.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 22.08.2019, 18:09 Uhr
 An dieser Stelle an der Stever endete die Flucht des 24-Jährigen, der am Busbahnhof von Zeugen beobachtet worden war.
 An dieser Stelle an der Stever endete die Flucht des 24-Jährigen, der am Busbahnhof von Zeugen beobachtet worden war. Foto: di

Der vorbestrafte Sexualstraftäter, der in Senden festgenommen wurde, hat offenbar keine engeren Bezüge zu dieser Gemeinde, ergaben weitere Recherchen. Nach WN-Informationen soll der jetzt 24-Jährige in Nottuln gewohnt haben.

Diese biografischen Daten bestätigen die Behörden auf Anfrage zwar nicht, der Wohnort Senden scheint aber – entgegen anderer Medienberichte – auszuschließen zu sein. „Nach unseren Erkenntnissen hat der Beschuldigte nicht längere Zeit in Senden gewohnt“, lautet die Auskunft von Marieke Alberty, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Dortmund, die das aktuelle Verfahren gegen den Mann führt, der zuletzt in Bergkamen gemeldet war.

Zum Tatort der Vergewaltigung, wegen der er 2012 zu einer Haftstrafe verurteilt worden war, machte die damals zuständige Staatsanwaltschaft Münster auf die aktuelle WN-Anfrage keine näheren Angaben – nur dass dieses Delikt im Kreis Coesfeld, aber nicht in Senden geschehen sei, so Oberstaatsanwalt Martin Botzenhard, Sprecher der Behörde.

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