Bombenfund in Hörstel-Riesenbeck
1000-Kilo-Blindgänger entschärft

Hörstel-Riesenbeck -

Am späten Donnerstagnachmittag ist in Riesenbeck eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entschärft worden. Die 1000-Kilo-Bombe sorgte dafür, dass in Riesenbeck rund 3000 Menschen vorübergehend ihre Häuser verlassen mussten.

Donnerstag, 05.09.2019, 18:58 Uhr aktualisiert: 05.09.2019, 19:27 Uhr
Bombenfund in Hörstel-Riesenbeck: 1000-Kilo-Blindgänger entschärft
Bürgermeister David Ostholthoff, Ordnungsamtsleiter Christian Ungruh, Horst Schöwe vom Kampfmittelbeseitigungsdienst und Ralf Stork von der Feuerwehr. Foto: Stephan Beermann

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst brauchte etwa 90 Minuten, um den Blindgänger unschädlich zu machen. Während dieser Zeit wurde der Schiffsverkehr auf dem Dortmund-Ems-Kanals eingestellt, zudem wurde Riesenbeck auch für den Flugverkehr gesperrt. Unter den zu räumenden Einrichtungen waren drei Kindergärten, ein Altenheim und eine Einrichtung für betreutes Wohnen. Und natürlich etliche Wohn- und Geschäftshäuser. Drei Mal wurde polizeiliche Hilfe benötigt, um die Evakuierung auch wirklich durchsetzen zu können.

Insgesamt habe die Evakuierung aber reibungslos geklappt, so Hörstels Bürgermeister David Ostholthoff.  Vor allem wurde viel ehrenamtliche Arbeit geleistet. 89 Feuerwehrleute und 83 DRKler waren im Einsatz. Hinzu kamen 17 Polizeibeamte, 70 Mitarbeiter der Stadtverwaltung und weitere Mitarbeiter des Kreises Steinfurt.

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