Kolpingsfamilie Seppenrade ärgert sich
Kot verunreinigt Altkleider

Seppenrade -

Die Helfer der Kolpingsfamilie sind mit großem Engagement bei der Sache, wenn es um das Sammeln von Altkleidern geht. Um so mehr ärgern sie sich über illegal entsorgten Müll in den Container, der dort nichts zu suchen hat.

Mittwoch, 16.10.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 16.10.2019, 16:54 Uhr
Die Helfer der Kolpingsfamilie sind immer wieder mit Dingen konfrontiert, die illegal in den Altkleidercontainern entsorgt werden. Selbst Katzenstreu haben sie darin schon gefunden.
Die Helfer der Kolpingsfamilie sind immer wieder mit Dingen konfrontiert, die illegal in den Altkleidercontainern entsorgt werden. Selbst Katzenstreu haben sie darin schon gefunden. Foto: Kolping

Drei Altkleidercontainer der Kolping Recycling GmbH hat die Kolpingsfamilie Seppenrade an der Mollstraße, am Parkplatz der Volksbank und auf dem Festplatz an der Kastanienallee aufgestellt. Das Gebrauchtkleider-Team der Kolpingsfamilie mit seinen zahlreichen Helfern freut sich immer wieder über die vielen gebrauchten Kleidungsstücke, die für die Sammlung zur Verfügung gestellt werden.

In jüngster Zeit kam es jedoch vor, dass nicht nur gebrauchte Textilien in die Container geworfen wurden, sondern Dinge, die dort nichts zu suchen haben. So musste das Team in der Vergangenheit feststellen, dass sogar Katzenstreu mit Katzenkot auf diese Weise „entsorgt“ wurde. Aufgrund dieser Verunreinigung der Container mussten einige Kleidungsstücke extra entsorgt werden, was zu einem hohen Aufwand führte. Weiterhin wurden auch Matratzen in den Containern entsorgt.

Erlös für „Königsberghilfe“ und Jugendarbeit

Aus diesem Grund weist die Kolpingsfamilie nachdrücklich darauf hin, dass sie in ihren Containern keine Textilabfälle, Wollreste, Heizdecken, Teppiche und Lumpen sammelt. Der Erlös der Aktionen fließt in Teilen an die „Königsberghilfe“ (Kaliningrad) sowie in die eigene Jugendarbeit der Kolpingsfamilie.

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