Schweinestall in Flammen
Viele Tiere bei Großbrand verendet

Telgte -

Der Stall eines Schweinmastbetriebes in der Bauerschaft Kiebitzpohl ist am frühen Mittwochmorgen niedergebrannt. Von den 450 darin befindlichen Tieren verendeten 30 Tiere sofort, 200 weitere mussten später getötet werden. Das Wohnhaus konnte gerettet werden.

Mittwoch, 15.04.2020, 10:35 Uhr
Schweinestall in Flammen: Viele Tiere bei Großbrand verendet
Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein nebenstehendes Wohnhaus verhindern. Foto: Max Lametz

Ein Stall eines Schweinemastbetriebs in der Telgter Bauerschaft Kiebitzpohl, in dem sich rund 450 Tiere befanden, ist am frühen Mittwochmorgen niedergebrannt. Etwa 30 Tiere verendeten elendig. Rund 200 weitere mussten aus Tierschutzgründen nach Rücksprache mit dem Veterinäramt und dem Haustierarzt am Morgen getötet werden. 200 Schweine hatte die Feuerwehr in der Nacht retten können. Diese sind wohlauf. Menschen kamen bei dem Brand auf dem Hof Pröbsting nicht zu Schaden. Alle konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Schweinestall in Flammen

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  • Schweinstall im Kibeitzpohl in Telgte niedergebrannt

    Foto: Stefan Flockert
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  • Kiebitzpohl, Brand in Schweinstall, Telgte

    Foto: Max Lametz
  • Kiebitzpohl, Brand in Schweinstall, Telgte

    Foto: Max Lametz
  • Kiebitzpohl, Brand in Schweinstall, Telgte

    Foto: Max Lametz
  • Kiebitzpohl, Brand in Schweinstall, Telgte

    Foto: Max Lametz
  • Kiebitzpohl, Brand in Schweinstall, Telgte

    Foto: Max Lametz
  • Kiebitzpohl, Brand in Schweinstall, Telgte

    Foto: Max Lametz
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  • Brand Schweinstall Telgte

    Foto: Feuerwehr Telgte
  • Brand Schweinstall Telgte

    Foto: Feuerwehr Telgte
  • Brand Schweinstall Telgte

    Foto: Feuerwehr Telgte
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    Foto: Feuerwehr Telgte

Die Feuerwehr Telgte war nach Angaben von Einsatzleiter Benjamin Schürholt gegen 3.50 Uhr alarmiert worden. Unterstützung bekam sie von den Wehren aus Ostbevern, Everswinkel und Ahlen. Rund 80 Einsatzkräfte waren vor Ort. Bei ihrem Eintreffen stand der Dachstuhl bereits in Flammen. Die Wehrleute konnten durch ihr schnelles Eingreifen das Übergreifen des Feuers auf das direkt angrenzende Wohngebäude verhindern. „Das war ein Minutenentscheidung, dass wir das Wohnhaus retten konnten“, berichtete Schürholt. Nicht viel hätte gefehlt und das Wohngebäude wäre auch Raub der Flammen geworden. „Unser Glück war, dass wir sehr schnell sehr viel Wasser vor Ort hatten“, so Schürholt weiter. Das sei möglich gewesen, weil zwei in Everswinkel und Ostbevern stationierte große Tankwagen ebenfalls schnell am Ort des Geschehens waren und die Wasserversorgung sichergestellt war.

Zur Brandursache wie auch zur Schadenshöhe konnte die Feuerwehr am Mittwochmorgen noch keine Angaben machen. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

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