Corona-Lockerungen
Zoo Rheine öffnet am Montag, Münster am Dienstag

Münster -

Am Montag können Zoos und Tierparks in NRW unter Auflagen wieder öffnen. Während der Naturzoo in Rheine dann wieder Besucher empfängt, öffnen die Kassen des Allwetterzoos in Münster einen Tag später.

Sonntag, 03.05.2020, 15:55 Uhr aktualisiert: 04.05.2020, 09:53 Uhr
Corona-Lockerungen: Zoo Rheine öffnet am Montag, Münster am Dienstag
Präriehunde im Naturzoo Rheine bekommen am Montag wieder Besucher zu Gesicht. Foto: Eva Bruns / Naturzoo Rheine

„Ab der kommenden Woche können Zoologische Gärten und Tierparks sowie Botanische Gärten, Garten- und Landschaftsparks in Nordrhein-Westfalen wieder öffnen”, teilte das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz am 1. Mai mit. Voraussetzung ist, dass die Einrichtungen durch individuelle Sicherheitskonzepte und Maßnahmen die Einhaltung strenger Hygiene-Regeln sicherstellen. 

Der Naturzoo in Rheine macht von der Lockerung direkt ab Montag Gebrauch - mit Einschränkungen und unter Auflagen wieder für Besucher. Abstands- und Hygiene-Regeln müssen eingehalten werden, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist Pflicht, heißt es am Sonntag aus Rheine. Zudem dürfen sich maximal 1400 Besucher auf dem Zoogelände aufhalten, Ein- und Ausgang werden dafür kontrolliert. „Wenn die maximale Besucher-Anzahl erreicht ist, kann es zu Wartezeiten am Eingang kommen. Beachten Sie da auch die Einhaltung von Abständen zu anderen Besuchern”, bittet der Zoo.

Zur Verhinderung von Menschenansammlungen sind die Tierhäuser sowie Affenwald und Lemuren-Wald, aber auch Spielplätze geschlossen, die Seehund-Vorführungen finden nicht statt. Während das Zoobistro geschlossen ist, gibt es an den Kiosken Snacks und Getränke zum Mitnehmen.

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Allwetterzoo öffnet am Dienstag

Ein etwas anderes Bild ergibt sich in Münster. „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir noch keine Angaben über das wie und wann machen”, berichtet ein Sprecher des Allwetterzoos noch am Sonntagmittag. Man warte noch auf einen offiziellen Bescheid von der Stadtverwaltung, die den Zoo auch geschlossen habe. 

Wenige Stunden später heißt es dann, dass am Dienstagmittag geöffnet werden soll. Das erklärte der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Dr. Ludger Hellenthal. Die genaue Uhrzeit steht noch nicht fest, soll aber am Montag bekannt gegeben werden. Dann würden auch die nötigen technischen Voraussetzungen für die Wiedereröffnung getroffen. Schließlich gehe es um insgesamt 3000 Tiere und rund 100 Mitarbeiter. Parkplatzorganisation, Personaleinsatz, Technik müssten vorbereitet werden. „Der Zoo freut sich, wieder ein neues Reisegefühl in Münster zu geben“, so der Aufsichtsratschef.

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Tiere im Allwetterzoo Münster

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  • Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

    Foto: Gunnar A. Pier
  • . . . und fliegt wieder weg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zwei Pelikane.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Pelikan.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Geduckt: ein Strauß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bongos sehen komisch aus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gänsegeier im Schnee

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard im Schnee.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf lugt hervor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Oran Utan

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner

 

In Osnabrück, dem im letzten Jahr besucherstärksten Zoo der Region, wird es voraussichtlich noch etwas länger dauern. Die Auflagen zur Wiedereröffnung würden in der der kommenden Woche bekanntgegeben, berichtet der Zoo, der erwartet, ab Donnerstag (7.5.) wieder Besucher empfangen zu können.

Tierparks

Unterschiedlich ist auch die Handhabung der Wiedereröffnung in Wildparks in der Region. So ist der Frankenhof in Reken (Kreis Borken) schon seit dem 1. Mai für Spaziergänge geöffnet, die großen Spielplätze dort sind allerdings weiter gesperrt.

Ebenfalls seit Monatsanfang geöffnet hat der Biotopwildpark Anholter Schweiz in Isselburg (Kreis Borken). Das Wildfreigehege Nöttler Berg in Saerbeck (Kreis Steinfurt) öffnet hingegen erst am Mittwoch (6.5.) wieder seine Tore.

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