Großeinsatz für Feuerwehr und Polizei in Ostbevern
Gasleitung bei Tiefbohrarbeiten angebohrt - Umkreis evakuiert

Ostbevern -

Bei Tiefbohrarbeiten wurde am Donnerstag eine Haupt-Gasleitung in Ostbevern angebohrt. In einem größeren Umkreis mussten etliche Häuser und Wohnungen evakuiert werden.

Donnerstag, 04.06.2020, 14:06 Uhr aktualisiert: 04.06.2020, 14:19 Uhr
Weiträumig abgesperrt war der Bereich rund um das Leck in der Gasleitung.
Weiträumig abgesperrt war der Bereich rund um das Leck in der Gasleitung. Foto: Andreas Große Hüttmann

Es klingt fast unglaublich: Zum zweiten Mal innerhalb von sieben Monaten wurde am Donnerstagmittag bei Tiefbohrarbeiten für ein Nähwärmenetz eine Gasleitung der Stadtwerke Ostmünsterland angebohrt und schwer beschädigt.

Dieses Mal traf es eine Hauptleitung im Bereich Telgter Straße/Westbeverner Straße, Luftlinie nicht weit von der Stelle entfernt, wo im November bei Bohrarbeiten bereits ein anderes Leitungsstück getroffen und beschädigt worden war.

Gasleitung in Ostbevern angebohrt

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Deutlich wahrnehmbarer Gasgeruch

Zeitweilig war in Teilen des Ortskerns der Gasgeruch wahrzunehmen, denn an der Einsatzstelle schoss das Gas regelrecht in die Höhe. Mitarbeiter der Stadtwerke Ostmünsterland sowie eines eigens alarmierten Tiefbauunternehmens versuchten mit Hochdruck, das Leck schnell zu schließen und die Gefahr zu beseitigen.

Ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten und Polizisten war zudem im Einsatz, denn zum einen musste der Bereich weiträumig abgesperrt, zum anderen umliegende Häuser evakuiert werden. Etwa 100 Bewohner im Bereich Westbeverner Straße, Telgter Straße und Kirchbreede mussten nach ersten Angaben der Einsatzkräfte ihre Wohneinheiten verlassen. Viele kamen kurzfristig im Edith-Stein-Haus oder bei Freunden oder Verwandten unter. Im Pfarrheim wurden sie vom DRK versorgt.

Pfarrheim als Notunterkunft

Ordnungsamtsleiterin Barbara Roggenland koordinierte mit ihrem Kollegen Klaus Rüter seitens der Gemeindeverwaltung den Einsatz. Bürgermeister Wolfgang Annen war ebenfalls vor Ort, um sich über die Lage zu informieren. Im Rathaus war überdies eine Notfall-Hotline eingerichtet worden.

Die Einsatzleitung auf Seiten der Freiwilligen Feuerwehr hatte Nico Holtkemper. Aufgrund des deutlich wahrnehmbaren Gasgeruchs sowie der Windrichtung, das Gas wurde in den Ortskern getrieben, alarmierte er neben weiteren Einheiten unter anderem die Messeinheit der Kreisfeuerwehr, um eine Gefährdung der Bewohner in dem betroffenen Bereich ausschließen zu können.

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