Fall des 61-jährigen Ahleners
Obduktion: Kein Fremdverschulden

Ahlen -

Der Ahlener, der zunächst vermisst war und dann tot Am Morgenbruch aufgefunden wurde, hat sich offenbar selbst getötet. Davon geht die Polizei nach der Obduktion aus.

Dienstag, 09.06.2020, 16:18 Uhr aktualisiert: 09.06.2020, 16:26 Uhr
Am Morgenbruch: Hier wurde der leblose Körper am Freitag entdeckt.
Am Morgenbruch: Hier wurde der leblose Körper am Freitag entdeckt. Foto: Max Lametz

Die Todesursache des am Freitag tot aufgefundenen 61-Jährigen ist geklärt. Bei der Obduktion des Ahleners ergaben sich keine Hinweise auf ein mögliches Fremdverschulden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Demnach habe der Mann seinem Leben selbst ein Ende gesetzt.

Die Suche nach dem zunächst vermissten 61-Jährigen hatte die Öffentlichkeit seit vorigen Dienstag beschäftigt. Großangelegte Aktionen hatten anfangs nicht zum Erfolg geführt.

Am Freitagabend wurde der leblose Körper dann an der Straße Am Morgenbruch entdeckt – nur wenige Meter von seinem Fahrzeug, auf das die Ermittler bereits eher gestoßen waren.


Hinweis: Der Pressekodex sieht vor, dass über Suizide zurückhaltend berichtet wird.Dies gilt insbesondere für die Nennung von Namen und die Schilderung näherer Begleitumstände. Grund für die Zurückhaltung ist die hohe Nachahmerquote nach jeder Berichterstattung über Selbsttötungen. Daher werden wir nicht im Detail über den Vorfall berichten.
Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten. Ergänzend können Sie das Angebot der Krisenhilfe Münster (0251-519005) in Anspruch nehmen und dort bis zu zehn kostenlose persönliche Beratungstermine vereinbaren. www.telefonseelsorge.de

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