Sammelstelle Vorhelm traf sich zum Verladen
1319,4 Kilogramm Kronkorken

Vorhelm / Sendenhorst -

Ein gutes halbes Jahr nach dem wiederholten Kronkorken-Weltrekord von Ingo Petermeier aus Liesborn sind die lokalen Sammelstellen wieder aktiv. Allein aus Ahlen und Sendenhorst kamen jetzt 1319,4 Kilogramm Kronkorken zusammen.

Donnerstag, 09.07.2020, 14:12 Uhr aktualisiert: 10.07.2020, 10:38 Uhr
Vor dem Verladen der gesammelten Kronkorken trafen sich die Unterstützer bei Michael Brinkkötter (r.) in Vorhelm zum gemeinsamen Wiegen. Danach wurden die Behälter nach Liesborn gebracht, wo Ingo Petermeier, Organisator und Weltrekordhalter, die Metallverschlüsse zentral sammelt.
Vor dem Verladen der gesammelten Kronkorken trafen sich die Unterstützer bei Michael Brinkkötter (r.) in Vorhelm zum gemeinsamen Wiegen. Danach wurden die Behälter nach Liesborn gebracht, wo Ingo Petermeier, Organisator und Weltrekordhalter, die Metallverschlüsse zentral sammelt. Foto: Christian Wolff

Mit einem beachtlichen Zwischenergebnis warten die lokalen Kronkorkensammler jetzt auf: Genau 1319,4 Kilogramm brachten sie in diesen Tagen zur Sammelstelle Vorhelm. Beteiligt sind auch in diesem Jahr Aktive aus Ahlen, Vorhelm, Sendenhorst und Albersloh.

Zugunsten der Felix-Burda-Stiftung

Erst im Januar hatte der Ingo Petermeier aus Liesborn den eigenen Weltrekord im Kronkorkensammeln zum wiederholten Male geknackt (wir berichteten). Mit dem Wert des Altmetalls unterstützt er regelmäßig die Felix-Burda-Stiftung mit Sitz in Offenburg. Sie wurde 2001 von Christa Maar und Hubert Burda gegründet, um die Früherkennung von Darmkrebs zu verbessern. Die Stiftung verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke.

„Normalerweise treffen wie uns immer später im Jahr, aber schon jetzt waren unsere Behälter wieder rappelvoll“, sagt Michael Brinkkötter, der die lokale Sammelstelle betreut. Die Freunde aus Sendenhorst und Albersloh steuerten 388,6 Kilogramm bei. Aus Ahlen und Vorhelm kamen 920,8 Kilogramm, so dass sich am Ende 1319,4 Kilogramm auf den Weg zur Familie Petermeier machten.

„Das Wiegen fand coronabedingt nur im kleinen Kreis statt“, bedauert Brinkkötter. Normalerweise ist dieser Termin immer mit einem geselligen Programm verbunden, bei dem sich die Sammler der Umgebung austauschen und der eine oder andere Privatsammler noch spontan hinzustößt. Sei‘s drum: „Wir machen auf jeden Fall weiter“, verkündet der Sammelstellenbetreuer und möchte daher auch im Namen von Ingo Petermeier auf diesem Wege allen Unterstützern aus den umliegenden Gemeinden seinen Dank aussprechen. „Hoffentlich kann das Wiegen am Jahresende wieder wie gewohnt stattfinden, ansonsten vertrösten wir uns auf kommendes Jahr.“

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