Ermittlungen zu Wohnungsbrand
Bewohner starb an Rauchgasvergiftung

Ahlen -

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Ursache des Wohnungsbrandes am Merkurweg, bei dem wie berichtet am Sonntag (12.7.) ein 54-jähriger Ahlener ums Leben kam, haben keine Hinweise auf Fremdverschulden ergeben.

Dienstag, 14.07.2020, 15:14 Uhr aktualisiert: 14.07.2020, 15:32 Uhr
Die Feuerwehr am Sonntag an der Einsatzstelle am Merkurweg.
Die Feuerwehr am Sonntag an der Einsatzstelle am Merkurweg.

„Eine vorsätzliche Brandstiftung oder ein technischer Defekt werden ausgeschlossen“, teilte die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Warendorf am Dienstag mit. Ursächlich dürfte demnach „eigenverschuldetes fahrlässiges Handeln“ des Wohnungsinhabers gewesen sein. Vermutlich sei er mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen.

Der 54-Jährige verstarb, das ergab die Obduktion des Leichnams, an einer Rauchgasvergiftung. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten den Mann, nachdem sie die Wohnungstür gewaltsam geöffnet hatten, leblos im Bett vorgefunden und noch im Rettungswagen versucht, ihn zu reanimieren, doch jede Hilfe kam zu spät.

Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von geschätzt 50.000 Euro.

Brand in Dachgeschosswohnung in Ahlen

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  • Brandeinsatz am 12. Juli 2020 an der Merkurstraße in Ahlen.

    Foto: Max Lametz
  • Brandeinsatz am 12. Juli 2020 an der Merkurstraße in Ahlen.

    Foto: Max Lametz
  • Brandeinsatz am 12. Juli 2020 an der Merkurstraße in Ahlen.

    Foto: Max Lametz
  • Einsatz an der Merkurstraße

    Foto: Max Lametz
  • Zahlreiche Kräfte rückten am Sonntag zur Merkurstraße aus.

    Foto: Max Lametz
  • Brand an der Merkurstraße

    Foto: Max Lametz
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