Investition in Reinigungs- und Desinfektionsgeräte im St.-Josef-Stift
Neue Maschinen für mehr Qualität

Sendenhorst -

Die „Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung“ im St.-Josef-Stift verfügt über sechs neue leistungsfähigere Reinigungsmaschinen für OP-Instrumente. Mit dieser Investition stärkt das Krankenhaus die Abläufe rund um den Zentral-OP und das ambulante Operationszentrum.

Donnerstag, 16.07.2020, 05:02 Uhr aktualisiert: 16.07.2020, 12:44 Uhr
Daumen hoch: Das Team der Zentralsterilisation freut sich über die Ausstattung mit sechs neuen Reinigungs- und Desinfektionsgeräten zur hygienisch sicheren Aufbereitung der OP-Instrumente.
Daumen hoch: Das Team der Zentralsterilisation freut sich über die Ausstattung mit sechs neuen Reinigungs- und Desinfektionsgeräten zur hygienisch sicheren Aufbereitung der OP-Instrumente. Foto: Bettina Goczol

Operation gelungen, Ausstattung komplett: Die „Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung“ im St.-Josef-Stift – kurz ZSVA – verfügt seit diesem Monat über sechs neue leistungsfähigere Reinigungsmaschinen für OP-Instrumente. Mit dieser Investition stärkt das Krankenhaus die Abläufe rund um den Zentral-OP und das ambulante Operationszentrum und unterstreicht den hohen Qualitätsanspruch an die Aufbereitung der OP-Instrumente, heißt es im Bericht des St.-Josef-Stifts.

Anfang 2014 war die Zentralsterilisation in das neu errichtete Funktionsgebäude umgezogen, komplett neu ausgestattet und an die Erfordernisse des erweiterten Zentral-OP angepasst worden. Die Zentralsterilisation ist einschließlich der zwei ambulanten Operationssäle für insgesamt neun OP-Säle zuständig. „Die hygienisch sichere Aufbereitung der OP-Instrumente in der eigenen Zentralsterilisation ist ein wesentlicher Qualitätsfaktor und von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des St. Josef-Stifts“, unterstrich Geschäftsführer Dr. Ansgar Klemann.

Mit dem technischen Update bei den Reinigungs- und Desinfektionsgeräten sei die Reinigungskapazität für die OP-Instrumente nochmals gesteigert worden. Im laufenden Betrieb wurden in zwei Schritten die vier bisherigen Maschinen ausgetauscht und auf gleicher Fläche durch sechs leistungsfähigere Geräte ersetzt. Die neuen Maschinen seien konstruktiv so optimiert, dass sie mehr Ladung aufnehmen könnten. Außerdem arbeiteten sie mit anderen Reinigungsmitteln. Auch optisch machten die Maschinen einiges her: Durch gläserne Fronten kann der Reinigungsvorgang von außen beobachtet werden, und eine farbige Innenraumbeleuchtung zeigt in Weiß, Rot und Grün den jeweiligen Status der Reinigung an.

Mit Abschluss der Umbauarbeiten sei allen Beteiligten die Freude anzumerken. „Der ganze Umbau im laufenden Betrieb hat hervorragend geklappt“, meint Jürgen Schürmann, Leiter der OP-Pflege. „Der OP-Betrieb war nicht beeinträchtigt, die Teams haben von dem Umbau fast gar nichts mitbekommen“, resümiert OP-Managerin Edeltraud Vogt. Und das empfinde Nicole Mahlke, aktuelle Leiterin ZSVA, als „schönstes Kompliment“.

Begeistert sei auch die technische Sterilisationsassistentin Elisabeth Raspe: „Die neuen Maschinen arbeiten leiser.“ Die Arbeitsmaterialien seien leichter und sehr gut zu bedienen. Ihre Kollegin Birgit Dickjürgens ergänzt: „Die Maschinen geben weniger Abwärme ab. Es ist deutlich kühler geworden.“

Technischer Leiter Peter Kerkmann, dessen Team den Umbau entscheidend vorbereitet und begleitet hat, ist mit dem Ablauf ebenfalls sehr zufrieden: „Das Zusammenspiel unserer Handwerker mit den externen Handwerkern und dem Team der Zentralsterilisation hat sehr gut und verlässlich funktioniert.“

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