Landesamt legt Einkommensteuerstatistik vor
Drensteinfurt bleibt Spitzenreiter im Kreis

Drensteinfurt -

Die Stadt Drensteinfurt zählt auch weiterhin zu den 25 einkommensstärksten Städten und Gemeinden in NRW. Im Kreisvergleich liegt die Wersestadt sogar unangefochten an der Spitze.

Donnerstag, 16.07.2020, 12:31 Uhr aktualisiert: 16.07.2020, 14:59 Uhr
Landesamt legt Einkommensteuerstatistik vor: Drensteinfurt bleibt Spitzenreiter im Kreis
Foto: Dietmar Jeschke

Die Einwohner der Stadt Drensteinfurt zählen auch weiterhin zu den „Besserverdienern“ im Bundesland. Wie das Landesamt für Information und Technik in seiner jüngsten, abrechungstechnisch allerdings auf Daten des Jahres 2016 beruhenden Veröffentlichung mitteilt, verdienten die Menschen in der Wersestadt im Berichtsjahr durchschnittlich 48 349 Euro. Im Ranking der insgesamt 396 Städte und Gemeinde in NRW belegt Drensteinfurt damit den 21. Platz.

Im Kreisvergleich behaupt „Stewwert“ mit seinen Ortsteilen dagegen weiterhin den Spitzenrang. Auf Platz zwei im Kreis folgt Telgte (Durchschnittseinkommen: 44 654 Euro, Platz 45 in NRW) vor Everswinkel (43 355 Euro, Rang 65). Schlusslichter im Kreisgebiet sind Ahlen (Durchschnittseinkommen: 37 434, Rang 299 im Land), Beelen (37 429 Euro, Platz 300) und Sassenberg (36 074 Euro, Rang 333).

Von allen 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden verzeichneten Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss) mit durchschnittlich 65 978 Euro je Steuerpflichtigen, Attendorn (Kreis Olpe) mit 58 727 und Roetgen (Städteregion Aachen) mit 58 056 Euro die höchsten Durchschnittseinkommen. Die Großstadt mit den höchsten durchschnittlichen Einkommen zwischen Rhein und Weser war Düsseldorf mit 49 466 Euro je Steuerpflichtigen auf Platz 16. Bergisch Gladbach (Rheinisch-Bergischer Kreis) (49 418 Euro) und Bonn (46 649 Euro) folgten auf den Plätzen 17 und 27.

Am unteren Ende der Einkommensskala rangierten Gelsenkirchen (30 800 Euro), Weeze (Kreis Kleve) mit 30 704 Euro und Duisburg mit 30 521 Euro je Steuerpflichtigen.

„Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass zusammen veranlagte Ehegatten bei dieser Erhebung als ein Steuerpflichtiger gezählt werden“, so das statistische Landesamt. „Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2016. Sie können erst jetzt veröffentlicht werden, weil die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden frühestens nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt werden“, heißt es abschließend.

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