Patienten werden vor Aufnahme auf Corona getestet
Krankenhaus-Stele muss Container weichen

Borghorst -

Nein, mit dem seit Jahren diskutierten Neubau eines Bettenhauses am Borghorster UKM-Marienhospital hat das alles nichts zu tun. Durch den Abbau der großen Metallstele vor dem Eingang an der Mauritiusstraße soll vielmehr Platz geschaffen werden für einen Container, in dem das Krankenhaus künftig Coronatest für die eigenen Patienten durchführt, wie Pressesprecherin Katharina Krüger auf Anfrage erläuterte.

Donnerstag, 03.09.2020, 17:43 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 17:20 Uhr
Die Stele mit dem Namen Marienhospital wurde jetzt abmontiert, um Platz für einen Container zu schaffen, in dem künftig Corona-Tests für die Patienten gemacht werden sollen.
Die Stele mit dem Namen Marienhospital wurde jetzt abmontiert, um Platz für einen Container zu schaffen, in dem künftig Corona-Tests für die Patienten gemacht werden sollen. Foto: Axel Roll

 

Die neuen Richtlinien des NRW-Gesundheitsministeriums sehen vor, dass die Patienten vor ihrer Aufnahme ins Hospital auf Corona getestet werden. „Und um Infizierte erst gar nicht ins Gebäude zu lassen, verlegen wir die Tests vor die Tür“, so Katharina Krüger. Sie sollen in der Regel 48 Stunden vor der Aufnahme gemacht werden. Natürlich könne aber auch weiterhin der Hausarzt die Abstriche machen. Welchen Umfang diese zusätzliche Sicherheitsmaßnahme annehme und wie viel Personal dafür bereitgestellt werden muss, das sei sehr schwer abzuschätzen.

Wann es konkret losgeht, konnte die Pressesprecherin noch nicht sagen. Sie geht davon aus, dass der Container in den nächsten zehn Tagen aufgestellt wird.

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