Vollbetrieb: Parkbad ab 14. September zurück
Bei 48 Schwimmern schon Schicht

Ahlen -

Das Parkbad Ahlen meldet sich am Montag, 14. September, mit Corona-Konzept zum Vollbetrieb zurück. Mehr als 48 Schwimmer dürfen allerdings nicht zeitgleich ins große Becken. Am Vortag endet die Freibadsaison.

Dienstag, 08.09.2020, 05:40 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 08:56 Uhr
Das Konzept für den Vollbetrieb steht. Thomas Schliewe schickt das Parkbad ab dem 14. September zurück in den Vollbetrieb.
Das Konzept für den Vollbetrieb steht. Thomas Schliewe schickt das Parkbad ab dem 14. September zurück in den Vollbetrieb. Foto: Ulrich Gösmann

Zurück zum Vollbetrieb. Das heißt für Ahlens Parkbad ab dem 14. September: Maximal 48 Schwimmer gleichzeitig im großen Becken. Und sollte der Schulsport mitschwimmen, 24:24. Im Saunadorf bleibt`s bei 30. Weil das zum Stichtag wieder am Morgen öffnet, dürfte das die Tagesfrequenz erhöhen. Freibadschwimmern bleibt unterdessen noch eine voraussichtlich sonnige Woche – bis Sonntag.

Frühschwimmer müssen ab kommenden Montag eine viertel Stunde früher wieder raus. Ihre Zeit ist von 6.30 bis nur noch 7.45 Uhr. „Um dem Schulsport aus dem Weg zu gehen“, erklärt Thomas Schliewe. Umkleiden und Duschen seien die Engstellen. Aus seinen Erfahrungen leitet der Betriebsleiter ab, dass alle Frühschwimmer ins Wasser kommen. Jeder habe seine Zeit.

Um dem Schulsport aus dem Weg zu gehen.

Thomas Schliewe

Starke Einschnitte gibt‘s allerdings beim Schulsport, der dienstags, donnerstags und freitags zwischen 8.15 und 14 Uhr auf halber Fläche läuft. Mit maximal 24 Schülern reicht der Platz im Parallelbetrieb nur für eine Klasse. Montags und mittwochs erlaubt Exklusivität eine zweite Klasse. Zur Orientierung: Im Doppelbetrieb sind die Bahnen 5 und 6 für Schul- und Vereinssport reserviert. Das öffentliche Schwimmen läuft auf den Bahnen 1 bis 3. Bahn 4 fällt als Platzhalter raus. Einfacher die Regeln für das kleine Lehrschwimmbecken. Es darf von 25 Gästen zeitgleich genutzt werden. Weiter warten heißt es unterdessen für die stark gebuchte Wassergymnastik, für die sich vor Corona bis zu 60 Aktive zusammenschlossen.

Wie schon in diesem Freibad-Sommer praktiziert, schließt auch das Parkbad kurz nach Mittag für eine Stunde Reinigung und Desinfizierung. Dienstags, donnerstags und freitags von 14 bis 15 Uhr, samstags und sonntags von 13 bis 14 Uhr. Was in den Umkleiden und Duschen zu beachten ist, erklärt sich von selbst. Schliewe: „Wir haben alles markiert und beschildert. Es lässt sich einfach nachvollziehen.“ Selbstredend sind nicht alle Kabinen geöffnet. Für die Sammelumkleiden gilt: maximal drei. Für die Duschen: maximal vier. Maskenpflicht besteht zwischen Eingangsbereich und Umkleiden. Ebenso vor den Haartrocknern.

Hinter zwei Monate Saunabetrieb setzt Thomas Schliewe ein „Sehr zufrieden.“ Wetterbedingt sei die Rückkehr verhalten angelaufen. „Was uns in die Karten gespielt hat. Jetzt merkt man aber, dass wir eine andere Wetterlage kriegen.“ Ab dem 14. September stellt auch das Saunadorf auf Normalbetrieb um. Mit der gravierendsten Änderung, dass die Öfen schon um zehn Uhr auf Temperatur sind. Für die Damensauna, die sich am kommenden Montag zurückmeldet, bereits um 9 Uhr. Ab 14 Uhr ist – wie vor Corona – Mischbetrieb. Mit maximal 30 Besuchern, so Schliewe, sei man in den zurückliegenden zwei Monaten gut gefahren. Die Obergrenze sei nur an den letzten Sonntagen gerissen worden. Für Spätzünder hieß das: Leider voll!

Thomas Schliewe sieht sich und sein Team in einer weiteren Erfahrungsphase. Nach einem halben Jahr Corona stelle sich durch das Zusammenspiel von Schulen, Vereinen und öffentlichem Schwimmen eine weitere neue Situation ein. „Wir lernen täglich dazu.“ Entsprechend werde an der einen oder anderen Stelle noch einmal nachjustiert werden müssen.

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