Schwertransporter manövrierunfähig
Tieflader bleibt nach Brand auf der A1 liegen

Greven -

Brandeinsatz auf der Autobahn: Auf der A1 bei Gimbte ist es in der Nacht zum Montag zu einem kleineren Brand an einem Schwertransport gekommen. Der Fahrer eines Begleitfahrzeugs hatte diesen frühzeitig bemerkt, zog sich bei einem ersten Löschversuch jedoch leichte Verletzungen zu. Der betroffene Auflieger soll im Verlauf des Montages wieder mobil gemacht werden.

Montag, 05.10.2020, 07:38 Uhr aktualisiert: 09.10.2020, 10:28 Uhr
Der Tieflader blieb auf dem Standstreifen in Höhe des Rastplatzes „Klaterberg“ bei Gimbte liegen.
Der Tieflader blieb auf dem Standstreifen in Höhe des Rastplatzes „Klaterberg“ bei Gimbte liegen. Foto: Jens Keblat

Um 1.18 Uhr in der Nacht zum Montag waren zahlreiche Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr und die Autobahnpolizei zu dem Fahrzeugbrand alarmiert worden. Der Fahrer eines Begleitfahrzeugs hatte im fließenden Verkehr in Fahrtrichtung Bremen eine Rauchentwicklung im Bereich einer Achse des Tiefladers bemerkt und den Fahrer des Schwertransports zum Anhalten gebracht.

Der Fahrer des tonnenschweren Gespanns war selbst wegen der Überbreite selbst nicht auf die Gefahr aufmerksam geworden. Bei einem ersten Löschversuch auf dem Standstreifen zog sich der Fahrer des Begleitfahrzeugs dann eine leichte Knieverletzung zu. Während er mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht wurde, bekämpfte die Feuerwehr das Brandereignis überschaubaren Ausmaßes.

Schwertransporter auf der A1 manövrierunfähig

Durch den ersten Löschversuch konnte das Feuer offenbar nicht mehr auf die Ladung, eine mithilfe von OSB-Platten verpackte Maschine für die Getränkeindustrie, übergreifen. Der Schwertransporter wurde durch den Brand jedoch manövrierunfähig. Der Tieflader verbleibt vorerst auf dem Standstreifen in Höhe des Rastplatzes „Klaterberg“ bei Gimbte. Nachdem die Autobahnpolizei zunächst die Absicherung übernommen hatte, wurde diese inzwischen durch die Autobahnmeisterei abgelöst. Im Verlauf des Montages soll eine Fachfirma den Schwertransport wieder fahrbereit machen.

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