Vandalismusfall
Hundekot an Wänden und Türen

Ostbevern -

Einen erneuten Fall von Vandalismus gab es jetzt am Kinder- und Jugendwerk. Unbekannte haben das Gebäude an Wänden, Türen, Fenstern und Rollladen mit Hundekot beschmiert.

Dienstag, 06.10.2020, 20:59 Uhr aktualisiert: 07.10.2020, 14:24 Uhr
Rundherum wurde das Gebäude des Kinder- und Jugendwerkes mit Hundekot und Farbe beschmiert.
Rundherum wurde das Gebäude des Kinder- und Jugendwerkes mit Hundekot und Farbe beschmiert. Foto: Attila Repkeny

„Das ist kein Kinderstreich mehr“, sagt Attila Repkeny und ist sichtlich erschüttert wegen der Geschehnisse am Kinder- und Jugendwerk. In der Nacht von Sonntag auf Montag – „Das konnten wir inzwischen herausfinden“, sagt er – haben Unbekannte das Gebäude am Lienener Damm mit Hundekot beschmiert.

Und die Täter haben „ganze Arbeit“ geleistet. Das Kinder- und Jugendwerk „wurde wirklich rundherum komplett beschmiert“, sagt Repkeny. Nicht nur die Wände seien in Mitleidenschaft gezogen worden, sondern auch Türen, speziell sämtliche Türgriffe und Klingeln, Fenster und Rollladen. Sogar bis ans Dach sei der Kot geworfen worden, berichtet der Jugendpfleger. Das habe natürlich fürchterlich gerochen, berichtet er. „Das konnte ich den Kindern nicht zumuten“, fügt er hinzu und erklärt, dass das Kinder- und Jugendwerk deswegen am Montag geschlossen gewesen sei. Am gestrigen Dienstag konnte – nachdem eine von der Gemeinde beauftragte Spezialfirma am Vormittag die Reinigung vorgenommen hatte – wieder wie geöffnet werden.

Und nicht nur mit Hundekot – der stammte offensichtlich aus Beuteln, die in einen Abfallbehälter auf dem Gelände des Kinder- und Jugendwerks geworfen worden waren, wurden die Wände beschmier. Auch zur Spraydose griffen die Täter. „Das ist Sachbeschädigung und wird zur Anzeige gebracht“, sagt Ulrike Jasper von der Gemeindeverwaltung. Da stecke schon eine sehr hohe kriminelle Energie dahinter, sind sich Repkeny und Jasper einig.

Neben den Reinigungsarbeiten werden auch wohl einige Wände neu gestrichen werden müssen, heißt es aus dem Gebäudemanagement der Gemeinde. Eine weitere Konsequenz die Repkeny in Betracht zieht: „Wir überlegen, die Mülltonne dort wegzunehmen, damit die Kotbeutel am nächsten Mülleimer entsorgt werden und nicht auf unserem Gelände.“

Der letzte gravierende Vandalismusfall seien die zwei Einbrüche im Herbst vergangenen Jahres gewesen.

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