Zwei Einsätze zum Jahreswechsel in Vorhelm
Küchenbrand am Neujahrstag

Vorhelm -

Das alte Jahr endete für den Löschzug Vorhelm mit einer Ölspur, das neue begann mit einem Küchenbrand. Das Wichtigste: Es wurde niemand verletzt; der Schaden hielt sich in überschaubaren Grenzen.

Freitag, 01.01.2021, 12:52 Uhr aktualisiert: 01.01.2021, 18:48 Uhr
Erster Einsatz im neuen Jahr: Am Geisebrink hatte die Abzugsvorrichtung einer Küche Feuer gefangen. Der Löschzug Vorhelm setzte einen Hochleistungslüfter ein.
Erster Einsatz im neuen Jahr: Am Geisebrink hatte die Abzugsvorrichtung einer Küche Feuer gefangen. Der Löschzug Vorhelm setzte einen Hochleistungslüfter ein. Foto: Max Lametz

Während der Jahreswechsel im gesamten Kreisgebiet so ruhig ablief wie vermutlich seit Jahrzehnten nicht mehr, konnte der Löschzug Vorhelm gleich zwei Einsätze für sich verbuchen – eine Ölspur an Silvester und einen Küchenbrand am Neujahrstag.

Insgesamt besonders ruhiger Jahreswechsel

„Alles gut gelaufen“, fasste Zugführer Raphael Eustermann gegenüber unserer Zeitung zusammen. „Wichtig ist in allen Fällen, dass niemand zu Schaden kommt.“ Und angesichts von überschaubaren Böller- und Raketenzündungen habe es in der Nacht zum neuen Jahr auch keine der typischen Verletzungen durch Feuerwerkskörper gegeben.

Zunächst mussten die Vorhelmer Kameraden am 31. Dezember gegen 12.30 Uhr nach Tönnishäuschen ausrücken. Dort hatten Passanten eine Ölspur ausgemacht, die sich von der Ortsdurchfahrt bis zum „Mammut-Tierheim“ durchzog. Da der Bereich auch an den Feiertagen von vielen Besuchern und Spaziergängern frequentiert ist, sorgten die Wehrleute für schnelle Abhilfe und setzten spezielles Bindemittel ein, um die schmierigen Gefahrenstellen zu beseitigen. Die folgenden Stunden blieben ruhig im Dorf.

Das neue Jahr war noch keine zwölf Stunden alt, da rappelte der Melder erneut: Küchenbrand im Geisebrink. Offenbar hatte es in einer Abzugsvorrichtung schon länger geschmort. „Wir waren mit zwölf Kräften vor Ort, die Ahlener Hauptwache stieß mit sechs weiteren Kameraden hinzu“, sagte Raphael Eustermann, der auch die Einsatzleitung übernommen hatte. Einige seien unter Atemschutz ins Gebäude gegangen. Das defekte Bauteil aus der Küche wurde nach draußen befördert, der beißende Gestank durch einen Hochleistungslüfter abgemildert. Der Sachschaden hielt sich in Grenzen; verletzt wurde niemand.

Nachrichten-Ticker