Verkehrsunfall auf der Walstedder Straße
Kontrollverlust endet im Graben

Ahlen -

Eine deutlich sichtbare Schadensspur hinterließen die beiden Fahrzeuge, die am Mittwoch an der Walstedder Straße verunglückten. Die Fahrer kamen augenscheinlich leicht verletzt davon; den Hergang ermittelt nun die Polizei.

Mittwoch, 06.01.2021, 12:00 Uhr aktualisiert: 07.01.2021, 10:21 Uhr
Rund zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr und fünf Polizisten mussten am Mittwochmorgen zur Unfallstelle ausrücken.
Rund zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr und fünf Polizisten mussten am Mittwochmorgen zur Unfallstelle ausrücken. Foto: Christian Wolff

Über den genauen Unfallhergang herrschte am Mittwochmorgen noch Unklarheit. Doch offenbar haben nicht angepasste Geschwindigkeit und ein mögliches Überholmanöver eine entscheidende Rolle dabei gespielt, dass zwei Fahrzeuge auf der Walstedder Straße verunglückten.

Sicher ist, dass die beiden Autos – ein schwarzer BMW eines 20-jährigen Ahleners und ein silberfarbene BMW eines 22-jährigen Ahleners – gegen 9.45 Uhr in Richtung Walstedde unterwegs waren. Wer von beiden vorausfuhr, steht nach ersten Polizeiangaben noch nicht fest.

Überhöhte Geschwindigkeit wird vermutet

In Höhe der Hausnummer 220 müssen sich die Pkw bei voller Fahrt touchiert haben, woraufhin beide Fahrer die Kontrolle verloren. Ihre Autos drehten sich um die eigene Achse und kamen entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung im Graben zum Stehen. Der silberne BMW durchpflügte zuvor noch mit dem vorderen Teil die Grasnarbe, während der schwarze BMW einen angrenzenden Weidezaun und einen schwarz-weißen Leitpfosten umriss.

Beide Fahrer unter Schock

Die Feuerwehr-Hauptwache rückte mit Hilfeleistungslöschfahrzeug, Drehleiter und Rettungswagen aus. Beide Fahrer standen unter Schock, trugen aber augenscheinlich keine schweren Verletzungen davon. „Sie verweigerten allerdings den Transport ins Krankenhaus“, so Einsatzleiter Thomas Wittenbrink gegenüber unserer Zeitung. „Der Rettungsdienst betreute sie vor Ort.“

Die Unfallfahrzeuge wurden durch Abschleppunternehmen aus dem Graben entfernt. Gut eine Stunde nach der Erstalarmierung forderte die Polizei erneut die Feuerwehr an, um ausgelaufene Betriebsstoffe von der Fahrbahn zu entfernen. Ein Passieren des Bereichs war während der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten nicht möglich.

Die Polizei ermittelt nun den genauen Hergang und bittet mögliche Zeugen, sich bei der Wache unter der Telefonnummer 96 50 zu melden.

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