Mann und drei Kontaktpersonen in Quarantäne
Beckumer mit britischer Corona-Variante infiziert

Kreis Warendorf -

Ein Mann aus Beckum hat sich mit der britischen Corona-Variante infiziert. Damit ist ist am Dienstag erstmals die britische Mutation des Coronavirus (Variante B.1.1.7) im Kreis Warendorf nachgewiesen worden.

Dienstag, 02.02.2021, 17:22 Uhr aktualisiert: 02.02.2021, 18:34 Uhr
Mann und drei Kontaktpersonen in Quarantäne: Beckumer mit britischer Corona-Variante infiziert
Foto: imago images/MiS

Zuvor war diese Variante auch in den Nachbarkreisen Steinfurt und Gütersloh aufgetreten.

Die positive PCR-Probe des Mannes aus Beckum wurde von einem Labor zusammen mit anderen Proben routinemäßig auf Mutationen untersucht. Der Mann hatte sich aufgrund von leichten Symptomen (Fieber, Halsschmerzen) am 28. Januar testen lassen. Drei Kontaktpersonen im eigenen Haushalt wurden ebenso wie der Infizierte unter häusliche Quarantäne gestellt. Die Kontaktpersonen sollen ebenfalls getestet werden. „Wir halten täglich telefonisch Kontakt zu der Familie. Erst nach einem negativen Testergebnis ist die Aufhebung der Quarantäne möglich“, erklärte Dr. Anna Arizzi Rusche, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes. Das städtische Ordnungsamt wird zudem die Einhaltung der 14-tägigen Quarantäne streng kontrollieren.

Die sogenannte britische Variante gilt als deutlich ansteckender. Neben Stichproben, die die Labore von fünf bis zehn Prozent der positiven Proben speziell auf Virus-Mutationen untersuchen lassen, ordnet der Kreis Warendorf in besonderen Verdachtsfällen Untersuchungen auf Virus-Varianten („Sequenzierungen“) an.

 Der Corona-Krisenstab des Kreises hatte beschlossen, bei Infektionsgeschehen mit hohen Ansteckungsraten oder Kontakten zu Gebieten, in denen Varianten häufig vorkommen, Sequenzierungen durchzuführen.

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