Polizei zieht Bilanz der Coronaschutzverordnung
Schwarze Schafe trüben allgemein positives Bild

Ochtrup/Kreis Steinfurt -

Im Großen und Ganzen hat die Kreispolizei ein positives Fazit hinsichtlich der Einhaltung der seit dem 19. Januar geltenden Corona-Schutzbestimmungen gezogen. In der Regel hielten sich die Bürger an die Vorgaben. Doch es gab auch Ausreißer. In Ochtrup etwa flüchteten Personen von einer Fete.

Mittwoch, 03.02.2021, 16:20 Uhr
Die Polizei zog seit dem Inkrafttreten der neuen Corona-Schutzverordnung ein positives Fazit, was ihre Umsetzung durch die Bürger angeht – allerdings mit einigen Ausnahmen.
Die Polizei zog seit dem Inkrafttreten der neuen Corona-Schutzverordnung ein positives Fazit, was ihre Umsetzung durch die Bürger angeht – allerdings mit einigen Ausnahmen. Foto: dpa

Der Großteil der Menschen im Kreis Steinfurt halte sich auch nach dem Beschluss von Bund und Ländern zur Verlängerung der Corona-Schutzverordnung vom 19. Januar an die Maßnahmen der Regierung, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Natürlich habe es auch Ausnahmen gegeben.

Insgesamt seien die Beamten rund 30 Mal in den vergangenen zwei Wochen im Einsatz gewesen. In Ochtrup hat Ende Januar eine Frau ihren Geburtstag gefeiert. In der Wohnung waren inklusive der Gastgeberin 14 Personen anwesend, die alle aus verschiedenen Haushalten stammten. Zeugen meldeten der Polizei, dass dort laut gefeiert würde. Die Beamten trafen dann in der Wohnung sieben Gäste an. Sechs weitere versuchten, sich auf der Dachterrasse der Wohnung vor den Beamten zu verstecken. Alle Betroffenen wurden wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung angezeigt, da es sich um eine Ordnungswidrigkeit handle.

In Rheine wurde die Polizei am vergangenen Montag gegen 17.40 Uhr zum Stadtpark gerufen. Hier sollten sich etwa 15 Jugendliche aufhalten, die keinen Mund-Nasen-Schutz tragen und sich nicht an den Mindestabstand von 1,5 Meter halten. Die Beamten trafen dort zehn Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren an, die in kleinen Gruppen zusammenstanden. Die Beamten ermahnten die Jugendlichen und forderten sie auf, den Platz gemäß der Corona-Schutzverordnung zu verlassen.

Bei den weiteren Einsätzen handelte es sich meist um kleine Gruppen, die in der Öffentlichkeit nicht den nötigen Mindestabstand einhielten oder keinen Mund-Nasen-Schutz trugen. Die Ordnungsämter der zuständigen Städte und Gemeinden sind darüber informiert worden.

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