Temperaturen bis zu Minus 17 Grad erwartet
So wird das Wetter in den kommenden Tagen im Münsterland

Münsterland -

Bis zum Dienstag soll es im Münsterland weiter schneien, danach klart es langsam auf. Doch es bleibt winterlich. Die Meteorologen erwarten für die Region Temperaturen bis zu Minus 17 Grad.

Montag, 08.02.2021, 14:17 Uhr aktualisiert: 08.02.2021, 20:50 Uhr
Temperaturen bis zu Minus 17 Grad erwartet: So wird das Wetter in den kommenden Tagen im Münsterland
Der Schnee wird dem Münsterland noch etwas erhalten bleiben. Ab Dienstag wird es zwar kaum noch schneien, aufgrund der niedrigen Temperaturen wird die weiße Pracht aber länger liegen bleiben. Foto: Lukas Wiedau
  • Das Wetter im Münsterland bleibt weiter winterlich. In den nächsten Tagen kann es bis zu Minus 17 Grad geben.
  • Noch warnen die Meteorologen vor Schneeverwehungen und Schneebruch. Für die nächsten Tage wird von den Experten auch vor extremem Glatteis gewarnt.
  • Bis Dienstag soll es weiter schneien. Bis zu 15 weitere Zentimeter Neuschnee kann es geben. Danach soll es aufklaren und die Sonne kann immer öfter herauskommen.
  • Eisflächen wie zum Beispiel der Aasee in Münster sollen noch auf keinen Fall betreten werden. Noch ist es nicht lange genug kalt dafür.

Bis Montag um 18 Uhr gibt es für das Münsterland eine amtliche Schneefallwarnung. "Bis dahin kann es noch einmal 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee geben", sagt Hanne Obermanns, Meteorologin beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Doch auch mit Ende der Schneefallwarnung kann es noch weiter schneien. "Die Intensität nimmt dann aber ab", so Obermanns, die damit rechnet, dass es ab Dienstag so langsam aufklart. Dann nimmt auch der aktuell starke Ostwind etwas ab und es bestünde keine Gefahr mehr von Schneeverwehungen.

Das bestätigt auch Jürgen Schmidt vom Wetterkontor. "Es wird deutlich trockener, ab Mittwoch kann zeitweise sogar für mehrere Stunden die Sonne rauskommen", sagt der Meteorologe, der hinzufügt: "Allerdings wird es bitter kalt." 

Bis zu Minus 17 Grad möglich

Sowohl DWD als auch das Wetterkontor erwarten die nächsten Nächte Temperaturen bis zu Minus 17 Grad im Münsterland. Auch tagsüber sollen die Temperaturen im hohen einstelligen Minusbereich liegen. "Ich gehe davon aus, dass es bis Mitte nächster Woche durchgehend Minustemperaturen im Münsterland gibt", sagt Jürgen Schmidt. Deswegen bleibe auch der Schnee lange liegen. "Er sackt höchstens etwas in sich zusammen", so der Meteorologe.

"Zudem besteht extreme Glättegefahr", warnt Hanne Obermanns vom DWD. Wer kann, sollte noch zu Hause bleibt, rät die Expertin, die außerdem auf die Gefahr von Schneebruch hinweist. Besonders auf Tannen können bei den Schneelasten Äste abbrechen, sagt sie.

Die besten Schnee-Fotos unserer Leserinnen und Leser

1/55
  • Der Wintereinbruch hat in Münster für Probleme, aber auch für jede Menge Spaß gesorgt.

    Foto: Jochen Fischer
  • Das Schloss erstrahlt im Schnee...

    Foto: Nils Schulte
  • Der Dom lag ebenfalls verschneit da...

    Foto: Nils Schulte
  • Und am Aasee traf man auf einige kleine Schneemänner.

    Foto: Nils Schulte
  • Andere „backten“ eine etwas andere Eistorte...

    Foto: Andrea Lehmann
  • Die Eiszapfen ermöglichten auch einen außergewöhnlichen Blick auf die Kreuzkirche.

    Foto: Hubertus und Monika Reims
  • Aus dem Schnee lässt sich auch eine selbstkühlende Bar bauen.

    Foto: Stella Koo
  • Eingeschneite Gärten gibt es in Münster in diesen Tagen in Hülle und Fülle.

    Foto: Kurt Dirkschneider
  • Auf vielen Dächern türmt sich der Schnee - zum Beispiel hier in Kinderhaus...

    Foto: Kurt Grunert
  • ...oder auch in Hiltrup.

    Foto: Michael Beise
  • Wem es draußen zu kalt ist, der baut den Schneemann einfach im Wohnzimmer.

    Foto: Martina Szary
  • Auf diesem Balkon steht der Schnee knapp eineinhalb Meter hoch.

    Foto: Bernd Mettmann
  • Diese Leezen werden wohl erst einmal nicht mehr bewegt.

    Foto: Annika Hohoff
  • Der Schnee hat imposante Gebilde gebaut...

    Foto: Günter Malchow
  • ...und interessante Gebilde lassen sich aus ihm auch bauen.

    Foto: Klaus Helbig
  • An Straßenlaternen hängen lange Eiszapfen.

    Foto: Matthias Krecker
  • Im Kreuzviertel gibt es Winter mit einem Hauch Frühling.

    Foto: Christiane Brinkmann
  • Ein für Münster untypisches Foto...

    Foto: Matthias Krecker
  • Schnee-Impressionen aus Münster

    Foto: Klaus Helbig
  • Normalerweise geht es mit dem Auto, Fahrrad oder Bus durch die Unterführung.

    Foto: Matthias Krecker
  • Unter dieser Glocke auf dem Balkontisch schlummert eine Christrose vor sich hin, bewacht von einer selbst gebauten roten Solarleuchte.

    Foto: Monika Reidegeld-Knospe
  • Autofahrt gefällig? Wer hier losfahren möchte, muss erst einmal zur Schippe greifen.

    Foto: Lukas Wiedau
  • Auch das ehemalige Aschendorff-Druckhaus an der Soester Straße, heute noch Sitz der Lokalredaktion Münster und des Buchverlags, liegt verschneit da.

    Foto: Lukas Wiedau
  • Auf dieser Treppe gilt Rutschgefahr.

    Foto: Walter Böcker
  • Der Hafen ist ebenfalls winterlich eingeschneit.

    Foto: Lukas Wiedau
  • Die Promenade bot ebenfalls einen schönen Anblick.

    Foto: Nils Schulte
  • Hund Mio findet den Schnee klasse...

    Foto: Angelika Dohmann
  • ...genauso wie viele andere Vierbeiner...

    Foto: Patrick Joseph
  • ...zum Beispiel Schäferhündin Kalli, elf Jahre alt. „Sie tobt wie ein junger Hund durch den Schnee“, schreibt ihre Besitzerin dazu.

    Foto: Ellen Bultmann
  • Einige Münsteraner haben zum Beispiel die Skier ausgepackt...

    Foto: Steffi und Michael Glombitza
  • ...und haben Wege zu Langlauf-Loipen umfunktioniert.

    Foto: Steffi und Michael Glombitza
  • Wohin mit dem Schnee? Das fragen sich wohl mittlerweile viele Münsteraner.

    Foto: Bettina Laerbusch
  • Wenn schon der Winterurlaub corona-bedingt ausfallen musste, konnte das Snowboard jetzt wenigstens im Münsterland ausgeführt werden.

    Foto: Dirk Anger
  • Gleiches gilt für zahlreiche Skier.

    Foto: Ralf Brandt
  • Einige nutzen den Schnee auch für fotografische Experimente.

    Foto: Karin Grawe
  • Der wohl schnellste Weg zum Bäcker in diesen Tagen – mit Skiern...

    Foto: Christop Jöst
  • Von wegen nur Langlauf...zumindest kleine Abfahrten können aktuell sogar in Münster gefahren werden.

    Foto: Christop Jöst
  • Gerade in der Dunkelheit wirkt die verschneite Landschaft sehr idyllisch.

    Foto: Rolf Schleif
  • Schneeberge türmen sich auch auf dem Prinzipalmarkt.

    Foto: Markus Blank
  • Lange Eiszapfen an Straßenlaternen sehen spektakulär aus, können aber auch gefährlich werden.

    Foto: Raimund Gerwing
  • Der Servatiiplatz im Schnee

    Foto: Raimund Gerwing
  • Die Fenster sollten vielleicht lieber geschlossen bleiben....

    Foto: privat
  • Die Lambertikirche im Schneegestöber...

    Foto: Winfred Michels
  • ...und das beleuchtete Schloss glänzt im Winter-Wunderland.

    Foto: Winfred Michels
  • In vielen Gärten türmt sich der Schnee viele Zentimeter hoch...

    Foto: privat
  • ...und manchen steigt die weiße Pracht auch mächtig aufs Dach.

    Foto: Claudia Pankoke
  • Vor dem LWL-Naturkundemuseum ist noch viel unberührte Fläche.

    Foto: Karla Foerste
  • Die Straßen wurden zum Gehweg.

    Foto: Gabhard Hofner
  • Diese Leser schreibt, er habe erst fünf Stunden Schnee geschippt – und dann hat ein Nachbar einen befreundeten Landwirt samt Trecker bestellt.

    Foto: Gerd Harkötter
  • Münster – oder vielleicht doch das Innere einer Schneekugel?

    Foto: Heinz Lutterberg
  • Endlich wieder Ski fahren!

    Foto: Gisela Klein
  • Die Pause muss auf diesen Gartenmöbeln allerdings ausfallen...

    Foto: Olaf Trubel
  • ...anders als bei diesem jungen Mann, der er sich im Schnee gemütlich gemacht hat.

    Foto: Julian Sasse
  • Die Schneeverwehungen sorgten auf dem Prinzipalmarkt für schlechte Sicht...

    Foto: Christian Hohmann
  • ...und ließen es auch auf anderen Straßen mystisch aussehen.

    Foto: Christian Hohmann

Eisflächen (noch) nicht dick genug

Sowohl die Meteorologen vom DWD, als auch das Wetterkontor raten aktuell davon ab, sich auf Eisflächen zu begeben. "Es ist noch nicht lange genug so kalt", sagt Hanne Obermanns. Jürgen Schmidt fügt hinzu: "Man sollte bis mindestens zum Wochenende warten." Aber auch dann sei es nicht sicher, ob alle Eisflächen halten. "Es kommt auch immer auf das Gewässer an", so Schmidt, der sagt: "Je kleiner und flacher das Wasser umso besser ist es möglich." Ab dem Wochenende oder Anfang nächster Woche könnten auch Seen wie zum Beispiel der Aasee in Münster so dicke Eisflächen haben, dass Menschen darauf spazieren gehen können. Eine Empfehlung möchten die Wetterexperten da aber nie aussprechen. Auf zugefrorenen Wasserflächen würden immer Gefahren lauern. "Am besten man richtet sich da nach den Vorgaben der Städte und Feuerwehren", so Jürgen Schmidt.

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