Untersuchung der Mutationsfälle
Ergebnis lässt auf sich warten

Drensteinfurt -

13 Neuinfektionen in drei Tagen: Einen kleineren „Corona-Ausbruch“ hatte Drensteinfurt Ende Februar zu verzeichnen. Bei mehreren Personen war eine Virusmutation nachgewiesen worden. Welche genau, das steht allerdings auch knapp zwei Wochen später immer noch nicht fest.

Freitag, 05.03.2021, 15:30 Uhr aktualisiert: 05.03.2021, 15:36 Uhr
In den meisten Kommunen im Kreis hat sich die Corona-Lage entspannt.
In den meisten Kommunen im Kreis hat sich die Corona-Lage entspannt. Foto: Kreis Warendorf

Die Corona-Lage in der Wersestadt hat sich in den vergangenen Tagen spürbar entspannt. Nur noch sechs akut Infizierte und eine Sieben-Tage-Inzidenz von – Stand Freitagmorgen – 19,3 zeugen davon, dass der „Ausbruch“ Mitte Februar keine weiteren Kreise gezogen hat. Damals waren 13 Neuinfektionen in drei Tagen bestätigt worden, die Inzidenz war auf knapp 100 hochgeschnellt.

Der Grund: Bei einer Person war die britische Virusmutation nachgewiesen worden. Insgesamt hätten 27 Menschen mit diesem Ausbruchsgeschehen in Verbindung gestanden, wie Kreissprecherin Kerstin Butz erklärt. 14 hätten sich angesteckt, bei sechs von ihnen sei eine Virusmutation nachgewiesen worden, in einem Fall eben die britische. Bislang sei noch nicht bekannt, um welche Mutation es sich bei den übrigen fünf Personen handele – ob um die dänische oder die britische. „Wir gehen aber davon aus, dass es sich um die britische Variante handelt“, sagt Butz.

Warum die Ergebnisse der sogenannten DNA-Sequenzierung so lange auf sich warten lassen, kann sie nicht beantworten. Die Laboruntersuchungen könnten zwischen ein paar Tagen und zwei Wochen dauern. Ungewöhnlich sei die Zeitspanne in diesem Fall also nicht. Auch beim Kreis würde man sich schnellere Ergebnisse wünschen, um zeitnah auf das Geschehen reagieren zu können.

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