Probealarm am Donnerstag
Test für Anlagen und das Bewusstsein der Bevölkerung

Ostbevern -

Auch in Ostbevern werden am 11. März werden Sirenen aufheulen. Anlässlich des Warntages werden auch die beiden neu installierten Anlagen auf dem Feuerwehrgerätehaus und der Asylbewerberunterkunft getestet.

Dienstag, 09.03.2021, 18:31 Uhr aktualisiert: 09.03.2021, 18:40 Uhr
Eine der insgesamt vier Sirenenanlagen im Gemeindegebiet von Ostbevern.
Eine der insgesamt vier Sirenenanlagen im Gemeindegebiet von Ostbevern. Foto: Gemeinde Ostbevern

Wenn am morgigen Donnerstag, 11. März, die Sirenen heulen, dann handelt es sich um einen Probealarm, der im Rahmen des landesweiten Warntages durchgeführt wird.

Um Punkt 11 Uhr werden dafür kreisweit die Sirenen durch die Feuer- und Rettungsleitstelle des Kreises Warendorf ausgelöst – auch die in Ostbevern. Ebenso wird die Warn-App Nina Push-Nachrichten auf die Smartphones ihrer Nutzer senden.

Die Bevergemeinde verfügt inzwischen über vier festinstallierte Sirenenanlagen. Erst in der vergangenen Woche wurden zwei neue Anlagen auf der Asylbewerberunterkunft an der Bahnhofstraße 92 und auf dem Feuerwehrgerätehaus Ostbevern an der Röntgenstraße installiert. Sie werden dann zum ersten Mal einem Echttest unterzogen und zu hören sein.

Auf dem Dach der KulturWerkstatt sowie auf der Alten Schule im Ortsteil Brock befinden sich zwei weitere Sirenen, die bereits 2020 angebracht wurden. Sie hatten ihren ersten Einsatz bereits beim bundesweiten Warntag, der im September vergangenen Jahres durchgeführt wurde.

Mit den landes- und auch bundesweiten Warntagen sollen das Thema „Warnung“ wieder mehr in das Bewusstsein der Bevölkerung ge-rückt sowie Funktion und Ablauf der Warnung besser verständlich gemacht werden. Gleichzeitig sollen die vorhandenen technischen Systeme getestet und geprüft werden, um mögliche Verbesserungen vornehmen zu können.

Mit einem einminütigen Dauerton – dem Signal „Entwarnung“ – beginnt der Sirenentest am Donnerstag. Nach einer fünfminütigen Pause folgt das Signal „Warnung“ – ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton. Im Ernstfall soll dieses Signal dazu auffordern, schnellstmöglich Gebäude oder Wohnungen aufzusuchen und das Radio einzuschalten.

Es folgt erneut eine Pause von etwa fünf Minuten, bevor der Probealarm mit dem Signal „Entwarnung“, einem einminütigen Dauerton, gegen 11.15 Uhr enden wird.

Nachrichten-Ticker