Hausbrand in Warendorf
Mercedes-Oldtimer gerät in Brand: 200 000 Euro Sachschaden

Warendorf -

Feuerwehreinsatz am Karsamstag gegen 17 Uhr: Ein Mercedes-Oldtimer, der unter einem Carport an der Polydorstraße in Warendorf steht, gerät in Flammen. Das Feuer schlägt auf den Dachstuhl des Wohnhaus über. Die Bewohner des Hauses konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Nach ersten Schätzungen der Polizei entstand ein Sachschaden von 200 000 Euro.

Samstag, 03.04.2021, 20:10 Uhr aktualisiert: 04.04.2021, 14:58 Uhr
Wie das Fahrzeug in Brand geraten konnte, ist noch unklar. Vom Fahrzeug griffen die Flammen dann schnell auf den hölzernen Unterstand über und von dort auf den Dachstuhl des Wohnhauses.
Wie das Fahrzeug in Brand geraten konnte, ist noch unklar. Vom Fahrzeug griffen die Flammen dann schnell auf den hölzernen Unterstand über und von dort auf den Dachstuhl des Wohnhauses. Foto: Andreas Engbert

200 000 Euro Sachschaden richtete am Samstagabend ein Brand in der Polydorstraße in Warendorf an. Menschen wurden nicht verletzt. Nur durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Feuerwehr wurde noch größerer Schaden an dem Wohnhaus und dem Nachbarhaus verhindert.

Seinen Anfang nahm das Unglück am Karsamstag nach Angabe der Feuerwehr durch einen in Brand gerateten Mercedes-Oldtimer, der unter dem Carport des Wohnhauses an der Polydorstraße stand. Wie das Fahrzeug in Brand geraten konnte, ist noch unklar. Vom Fahrzeug griffen die Flammen dann schnell auf den hölzernen Unterstand über und von dort auf den Dachstuhl des Wohnhauses.

„Die Kameraden, die zuerst am Einsatzort waren, haben sofort weitere Kräfte angefordert“, berichtet Feuerwehrchef Christof Amsbeck im Gespräch mit den WN. Eine große schwarze Rauchsäule war schon von weitem zu sehen. Menschen wurden nicht verletzt, so dass die Einsatzkräfte direkt mit den Löscharbeiten beginnen konnten. Bis unter die Dachspitze hatte sich das Feuer rasend schnell ausgebreitet. Verkohlte Holzbalken zeugen vom Verlauf des Brandes, der eine enorme Hitze ausstrahlte. „Das muss eine riesige Hitze gewesen sein“, verweist Amsbeck auf die geschmolzenen Kunststoffverkleidungen und Rollläden am Nachbarhaus.

Menschen werden nicht verletzt

Obwohl sich das Feuer rasend schnell ausbreitete sei es den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr gelungen, ein Übergreifen des Brandes auf die Innenräume unter dem Dachstuhl zu verhindern, so Amsbeck: „Von innen sieht man nur etwas Wasser tropfen. Trotzdem ist der Gebäudeschaden natürlich sehr hoch.“

Und während noch von außen die Glutnester im Dachbereich gezielt gelöscht wurden, beförderten die Einsatzkräfte das Wasser mittels Nasssaugern aus dem Gebäude, um den Wasserschaden so gering wie möglich zu halten.

Rollläden am Nachbarhaus sind geschmolzen

Nach Angaben der Feuerwehr brannte es an dem Wohnhaus bereits zum zweiten Mal. Vor zwei Jahren brach dort schon einmal ein Feuer aus. Damals war das Wohnhaus stark beschädigt worden.

Unter der Einsatzleitung von Christian Erpenbeck waren die Löschzüge 1 und 2 aus Warendorf sowie der Löschzug Milte im Einsatz.

Noch während der Löscharbeiten untersuchte die Kripo den Brandherd, um den genauen Hergang und die Brandursache zu ermitteln.

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