Menschenschlange vor Kino
Ansturm auf Plakat löst Polizei-Einsatz aus

Warendorf -

Nach den Motiven „Emssee” und „Theater am Wall”, die bereits auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden, erschien am Wochenende das „Fettmarkt”-Plakat. Das dritte Retro-Motiv aus der Feder der Illustratorin Jana Mersch soll Lust machen auf den Frühling und die vielen schönen Erinnerungen an das Volksfest wecken. Doch es rief erst einmal die Polizei auf den Plan.

Montag, 19.04.2021, 08:03 Uhr aktualisiert: 19.04.2021, 09:01 Uhr
Menschenschlange vor Kino: Ansturm auf Plakat löst Polizei-Einsatz aus
Der Ansturm aufs dritte Warendorf-Plakat war so groß, dass die Menschen am Wochenende Schlange standen, um eines der limitierten Exemplare zu ergattern. Foto: privat

Damit hatten Scala-Betreiber Johannes Austermann und Grafikdesignerin Jana Mersch (Kluck Kola) nicht gerechnet. Der Run aufs dritte Plakat mit Fettmarkt-Motiv war so groß, dass die Menschen am Wochenende Schlange standen, um eines der limitierten Exemplare zu ergattern. Zeitweise reichte die Menschen-Schlange am Freitag vom Kino bis zum Kloster. Am Samstag waren alle 250 Plakate vergriffen.

Einem Anlieger der Klosterstraße kam die ganze Sache jedoch spanisch vor und er alarmierte – angesichts des hohen Menschenauflaufs – die Polizei. Vermutet wurde eine unangemeldete Demonstration – und das in Coronazeiten. Die Polizei rückte gleich mit vier Streifenwagen und voller Besetzung an.

Polizei weist auf Abstandsregeln hin

Selbst Landrat Dr. Olaf Gericke habe sich erkundigt, was denn da los sei, berichtet Johannes Austermann. Falscher Alarm. Nachdem die Polizisten festgestellt hatten, dass es sich um eine Plakataktion und keine Demo handelte, zogen sie wieder ab. Allerdings mit dem Hinweis, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

 Nach den Motiven „Emssee” und „Theater am Wall”, die bereits auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden, erschien am Wochenende das „Fettmarkt”-Plakat. Das Retro-Motiv soll Lust machen auf den Frühling und die vielen schönen Erinnerungen an das Volksfest wecken.

„Im Vorfeld sind wir natürlich immer gespannt, wie das neue Motiv ankommt,” berichten Kinobetreiber Johannes Austermann und Illustratorin Jana Mersch.

Ausgabe nur am Kinofenster

Wie die Plakate zuvor, so war auch der „Fettmarkt” eine limitierte Edition und konnte nicht vorbestellt oder online gekauft werden. Ausgabe war am Kinofenster.

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