Hegering AOWG bringt 200 Viertklässlern Natur und Jagd näher
Tiere statt Konsolen

Ahaus-Alstätte -

Beim Tag des Waldes bekommen die Viertklässler der Katharinenschule Alstätte die Natur und die Tiere der heimischen Wälder erklärt. Eingeladen hat der Hegering Alstätte Ottenstein Wessum Graes (AOWG) zum Ausflugslokal Haarmühle. Knapp 200 Schüler aus den Ortschaften ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen und lauschten gespannt den Ausführungen der Jäger an verschiedenen Stationen.

Samstag, 21.09.2013, 04:00 Uhr

Mit großen Augen treten die Kinder vor Adlerdame Lara. Die Neugierde siegt schnell über den Respekt vor dem großen Vogel: „Warum hat der eine Kappe auf?“, fragt ein Junge. Ein Mädchen will wissen, ob sie den Vogel einmal streicheln darf und ein anderes fragt, wie schwer das Tier ist.

Alexander Schartmann , der die Steinadlerdame auf dem Arm trägt, beantwortet geduldig die Fragen. Nur streicheln ist nicht erlaubt, das würde den Vogel stören. Kollege Josef Hebbler präsentiert anschließend seinen wesentlich kleineren Falken. Den dürfen die Schüler sogar auf den Arm nehmen, solange dieser seine Haube auf hat. Doch auch hier gilt: Gucken ist erlaubt, Anfassen verboten. Das Frettchen von Andreas Kleine darf hingegen auch gestreichelt werden. Der Jäger erklärt den Kindern, dass das Tier zur Jagd von Kaninchen eingesetzt wird. Da es so schmal ist, kann es die Tiere bis in ihren Bau verfolgen.

Zuvor wurden die Kinder mit Jagdhorntönen begrüßt und lernten anhand von Präparaten der rollenden Waldschule die in Deutschland bejagten Haarwildarten kennen. Thomas Pesenacker erklärte die Besonderheiten der Tiere und gab so manche Anekdote zum Besten. Die Schüler erfuhren so, dass es im Londoner Hyde Park kaum noch Singvögel gibt, da die vielen Eichhörnchen die Eier und Küken fressen.

Kollege Andre Feldhaus stellte das Federwild ebenfalls anhand von Präparaten vor. Vom kleinen Rebhuhn bis zum riesigen Auerhahn vermittelte er einen Eindruck von den heimischen Wildvögeln.

Aila und Don sprangen für die Schüler sogar mehrfach in die Alstätter Aa. Die beiden Jagdhunde von Josef Epping und Ludger Hilbring stellten unter Beweis, dass sie die Beuteattrappe auch im Wasser wittern und apportieren können.

Bei einem Rundgang durch den Wald lernten die Kinder schließlich etwas über die heimischen Bäume und Sträucher. Und wenn sie aufgepasst hatten, gab es am Ende sogar noch Bares für die Klassenkasse. Für jeden richtig ausgefüllten Fragebogen zum Waldtag gab es vom Hegering und dem Sponsor, der Volksbank Alstätte , 50 Cent.

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