Ferienspiele im „Stop“
Zu Gast bei Pippi Langstrumpf

Gronau-Epe -

Das Jugendzentrum „Stop“ hat sich in diesen Tagen in die Villa Kunterbunt verwandelt. Nicht nur der „Kleine Onkel“ und „Herr Nilson“, sondern auch 74 Spielgefährten von Pippi tummeln sich darin. Denn „Pippi Langstrumpf“ ist das Motto der Ferienspiele für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren.

Mittwoch, 23.07.2014, 10:29 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 23.07.2014, 10:29 Uhr

Vormittags setzen die Mädchen und Jungen Motive aus Pippis Welt in Bastelarbeiten um. Sie haben zum Beispiel die Villa Kunterbunt nachgebaut und einen „Herr-Nilson-Stiftehalter“ gestaltet. Die quirligen Teilnehmer haben aber einen ganz offensichtlichen Bewegungsdrang. Den können sie auch während der Phasen der Gruppenarbeit ausleben: Dann schnappen sie sich zum Beispiel Hüpfseilchen oder wuseln einfach auf dem Freigelände des „Stops“ umher.

„Die Mädchen sind in der Überzahl, das liegt wohl auch ein bisschen am Motto. Aber unsere Jungs sind auch gut zufrieden“, erzählt Gina Schöpping . Die Erzieherin im Jahrespraktikum ist neben Tamara Ejeilat im Jugendzentrum eine von zwei fest angestellten Mitarbeiterinnen, die die Ferienspiele zusammen mit zehn weiteren Betreuern durchführen. Die jugendlichen Helfer unterstützen die Kinder bei den Bastelarbeiten, leiten Spiele an, sind aber auch beliebte Partner zum Raufen und Ärgern. Dieses Bild nimmt der Besucher zumindest am Dienstagvormittag aus dem „Stop“ mit: Quietschvergnügt springen vor allem einige vorwitzige Mädchen – die Pippi Langstrumpf alle Ehre machen – um die Betreuer herum.

Während die Kinder vormittags zum Basteln und Spielen in Kleingruppen aufgeteilt sind, vergnügen sie sich ab dem Mittag gemeinsam. Spielplatzbesuche, Wasserschlachten oder auch Toben und Springen auf der Hüpfburg stehen bei den Kleinen hoch im Kurs. Eine Indoor-Spielhalle haben sie auch schon besucht. Für Dienstagnachmittag war ein Ausflug zur Soccerhalle in Gronau geplant. Und am Donnerstag fahren die Mädchen und Jungen zum Wildpark Frankenhof .

Am Dienstagvormittag – es kündigte sich wieder ein heißer Sommertag an – war neben dem Bemalen von Tontöpfen und dem Basteln von Pustebahnen aus Pappe auch schon ein feucht-fröhliches Vergnügen im Gange: Drei Gruppen wetteiferten darum, möglichst viel Wasser von einer Schüssel in eine andere zu transportieren. Der Haken an der Sache: Die feuchte Fracht dürfen die Kinder nur mit einem vollgesogenen Schwamm transportieren . . .

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