Nienborger Gasthaus Wissing soll zum Bistro-Café umgebaut werden
Die Kegelbahn kommt weg

Nienborg -

Die Corona-Impfungen scheinen erste Wirkungen zu zeigen, eine Rückkehr ins normale gesellschaftliche Leben scheint in absehbarer Zeit nicht mehr ausgeschlossen. Da trifft es sich gut, dass auch das ehemalige Gasthaus Wissing wieder ein Ort werden soll, an dem Menschen gemeinsam einen Kaffee oder ein Bier trinken können.

Mittwoch, 05.05.2021, 06:27 Uhr aktualisiert: 05.05.2021, 06:30 Uhr
Die Arbeiten an der Fassade der ehemaligen Schank- und Speisewirtschaft haben bereits begonnen – und auf dem Banner ist der Name des neuen Eigentümers und Bauherren, der in der Ausschussvorlage nicht namentlich genannt wird, zu erkennen. Die Zeichnung rechts zeigt, wie der Komplex nach dem Umbau aussehen soll.
Die Arbeiten an der Fassade der ehemaligen Schank- und Speisewirtschaft haben bereits begonnen – und auf dem Banner ist der Name des neuen Eigentümers und Bauherren, der in der Ausschussvorlage nicht namentlich genannt wird, zu erkennen. Die Zeichnung rechts zeigt, wie der Komplex nach dem Umbau aussehen soll. Foto: Joemann/Grafik: Rulle

Ein örtlicher Bauunternehmer hat das seit einigen Jahren leer stehende Gebäude gekauft und auch schon Pläne für die künftige Gestaltung machen lassen. Die stehen am heutigen Mittwochabend im Bau- und Planungsausschuss zur Diskussion.

Die einstige Schank- und Speisewirtschaft, die gleich gegenüber der Mensa der Landesmusikakademie liegt, soll in ein Bistro-Café umgebaut werden, das bis zu 100 Personen Platz bietet. Der bisher als Wohnung eingetragene linke Gebäudeteil soll zu einem ebenfalls bis zu 100 Personen fassenden Saal- und Ausstellungsbetrieb umgebaut werden.

Die von der Hauptstraße aus gesehen rechts liegenden Gebäudeteile, in denen unter anderem die Kegelbahnen sind, sollen komplett abgerissen werden. Der größte Teil der neu gewonnenen Fläche wird zu Parkplätzen, die über die Straße Niestadt angefahren werden können. Außerdem soll ein überdachter Fahrradabstellplatz errichtet werden, der gemeinsam mit dem Haupthaus und dem verbleibenden Anbau einen kleinen Innenhof umschließt, der als Biergarten genutzt werden könnte.

Damit wird sich im hinteren Grundstücksteil ein ganz neues Bild ergeben, das durch neu geschaffene Grünanlage ergänzt wird. Die Wohnung im ersten Obergeschoss soll zweigeteilt werden. Die beiden neuen Wohnungen werden ins Dachgeschoss erweitert, sodass sie sich über zwei Etagen erstrecken. Für das Dachgeschoss plant der Bauherr große Fenster, die einen Blick auf den Burgbereich ermöglichen. Auch die Fassade des Hauptgebäudes erhält eine Schönheitskur. Ein erster Eindruck davon ist bereits an einer Seitenwand zu sehen: Der nachträglich angebrachte Klinker wird abgenommen, damit die ursprüngliche Backsteinmauer und die Fensterumrandungen wieder sichtbar werden.

Die Verwaltung empfiehlt den Ausschussmitgliedern in dem Beschlussvorschlag, den Antrag zu genehmigen.

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