Im Kreis Coesfeld engagieren sich immer weniger Bürger in Parteien / FDP hat aktuell den stärksten Zuwachs
Die „Großen“ bluten – die „Kleinen“ stagnieren

Kreis Coesfeld (ds). Die Zahl der Parteien im Kreis Coesfeld hat sich seit dem Jahr 2000 bis heute zwar von vier auf acht verdoppelt. Die Bereitschaft der Bürger, sich als Mitglied in einer Partei zu engagieren, ist im gleichen Zeitraum aber deutlich gesunken. Wie eine Rundfrage unserer Zeitung anlässlich der Kommunal- und Europawahl ergab, sind aktuell 4680 Bürger in Parteien aktiv, was einem Bevölkerungsanteil von 2,1 Prozent entspricht. Zur letzten Jahrtausendwende waren es noch 6613 (3,1 Prozent). Vor allem die beiden Volksparteien CDU und SPD haben im Kreis Coesfeld kräftig Federn lassen müssen. Trotzdem hat die Union mit 3105 immer noch fast doppelt so viele Mitglieder wie alle anderen Parteien zusammen. Die „Kleinen“ stagnieren oder haben leichte Zuwächse zu verzeichnen. Dass Totgesagte oft länger leben, beweist die FDP, die in diesem Jahr mit plus 15 bislang den stärksten Zuwachs erzielte.

Freitag, 23.05.2014, 19:02 Uhr

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