Kreis Coesfeld
Kreis-Feuerwehren helfen an Rhein und Ruhr aus

Kreis Coesfeld (mm). Auch die Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Coesfeld sind den Hilferufen der Bezirksregierung gefolgt und nach dem schweren Pfingstunwetter in Regionen ausgerückt, die noch bedeutend schwerer von Wind und Wassermassen heimgesucht wurden. „Wir hatten einen Löschzug mit rund 25 Einsatzkräften in Mettmann im Einsatz und werden am heutigen Donnerstag vermutlich mit einer Drehleiter in Mülheim aushelfen“, berichtet Kreisbrandmeister Donald Niehues. Es gehe vor allem darum, brüchige Bäume und Äste, die herabzufallen drohen, rechtzeitig abzusägen und zu entsorgen. Zum Ende der Woche hin, vermutet Niehues, dürften die Aufräumarbeiten weitgehend abgeschlossen sein. Ein großer Dank gelte den Arbeitgebern, die die freiwilligen Helfer auch diesmal wieder unkompliziert für ihre Einsätze freigestellt hätten. Der Kreisbrandmeister beklagt, dass der Bund sich immer mehr aus der technischen Unterstützung des örtlichen Katastrophenschutzes zurückziehe. Die flächendeckende Unterstützung der örtlichen Rettungskräfte würde in Zukunft noch wichtiger, da die klimatischen Veränderungen mehr Starkregen und häufigere Stürme mit sich brächten, unterstrich er.

Mittwoch, 11.06.2014, 18:38 Uhr

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