„Internationaler Museumstag“ auf Burg Vischering lockt zahlreiche Besucher an
Kunst trifft auf Clownin und Drachen

Lüdinghausen. Glänzende Kinderaugen, glückliche Eltern, eine zufriedene Besucherschar – mit einem attraktiven Angebot beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder der Kreis Coesfeld am „Internationalen Museumstag“. Unter dem Motto „Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten: Museen machen mit!“ lockte nicht nur die als Kulturzentrum genutzte Kolvenburg in Billerbeck in ihre Räume. Auch die Burg Vischering machte ihrem Ruf als bezaubernde Ausstellungsfläche alle Ehre.

Montag, 13.05.2013, 19:08 Uhr

Im wahrsten Sinne des Wortes „audiovisuell“ startete der Nachmittag. Hier leisteten Marc Westermann und Anna Reitmeier ihren Beitrag für das Gelingen des Museumsfestes. Während der Künstler vor Ort gleich zwei große Bilder für seine Zuschauer in Szene setzte, lieferte Anna Reitmeier einen musikalischen Kontrapunkt. Am Cello setzte sie akustische Akzente, um auf diese Weise ihre malendes Pendant zu unterstützen. „Ein ständiger Dialog“, wie Christine Sörries, Leiterin der Kulturabteilung des Kreis Coesfeld, die Intension dieser Zusammenarbeit skizziert.

Sehr zur Freude der jüngeren Besucher stand der Tag ansonsten ganz im Zeichen von Rittern, Gespenstern und Drachen. Aus erster Hand erfuhren so die Kinder den Alltag von jungen Gespenstern kennen, wenn sie mal nicht zur Geisterstunde durch die finsteren Gemäuer spuken. Quasi als Augenzeugen nahmen die Erzählerinnen Brigitta Brand, Wiltrud Heithoff und Ursula Voß ihre kleinen Zuhörer mit auf die Reise durch die Welt der Fantasie.

Ganz große Augen machten die Mädchen und Jungen als Puppenspielerin Ursula Kucharzewski mit ihrem feuerspeienden Drachen auf der Bühne im Rittersaal aufkreuzten. Klar, das sie den beiden ängstlichen Hasen in diesen Schauspiel halfen. Auch diese Geschichte endete, wie ein Märchen enden muss: mit Happyend. Kaum war die Märchenstunde zu Ende, lockte bereits die nächste Attraktion in den Rittersaal. Mit Watte, etwas Stoff und einem Filzstift durfte sich der Nachwuchs an eigene, gruselige Gespenster wagen.

Spannung versprachen auch die Burgführungen. Dienten sie nicht selten auch der Inspiration. Schließlich warteten in der Vorburg Pappe, Klebstoff und Schere, damit die Jungen und Mädchen sich eigene Ritterhelme und Kronen basteln konnten, um standesgemäß durch das Gemäuer zu streifen.

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