Regionalbüro Mitte hat Überraschungskisten für Ferienlager der katholischen Pfarreien zusammengestellt
Als „Friedensmenschen“ unterwegs

Dülmen. Rund 120 Kisten haben die Mitarbeiter des Regionalbüros Mitte in Dülmen gepackt. Die Adressaten: Ferienfreizeiten der Pfarreien in den Regionen Coesfeld, Recklinghausen und Borken. Der Inhalt: Armbänder, Postkarten, Schablonen, Sprühkreide, Seifenblasen und Hipster bags – Zugbeutel, die wie Rucksäcke zu tragen sind. Überall ist das Logo „Friedensmensch“ zu erkennen. „In Vorbereitung auf den Katholikentag 2018 in Münster, der zu dem Thema ‚Suche Frieden’ stattfindet, hat unsere Abteilung Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene dieses kleine Aktionspaket für alle Ferienfreizeiten aus den Pfarreien zusammengestellt“, berichtet Christopher Kalfhues, Leiter des Regionalbüros Kinder- und Jugendseelsorge Mitte. Ziel sei es, den jungen Teilnehmern das Motto schmackhaft zu machen und darauf zu verweisen, dass auch in den Ferienfreizeiten Frieden zwischen Kindern und Jugendlichen gestiftet werde.

Montag, 31.07.2017, 18:47 Uhr

Regionalbüro Mitte hat Überraschungskisten für Ferienlager der katholischen Pfarreien zusammengestellt : Als „Friedensmenschen“ unterwegs
Ja, wo bleiben denn die Ferienkinder? Marvin Droste hat das Lager von St. Joseph (Dülmen) in Hameln mitorganisiert. Es wird schon seit 1965 regelmäßig durchgeführt. Foto: az

Im Vorfeld hatten die Mitarbeiter alle Pfarreien angeschrieben und auf ihr Angebot aufmerksam gemacht. „Es gab viele positive Rückmeldungen und Bestellungen“, freut sich Kalfhues und fügt stolz hinzu: „Und wir konnten sie alle bedienen.“

Pakete für Freizeiten mit 20 bis 120 Teilnehmer galt es daraufhin zu packen. Zum Inhalt gehört neben den Aktionsartikeln auch ein achtseitiges Heft mit Impulsen und Gebeten zum Thema Frieden sowie Vorschlägen, was sich mit dem Inhalt alles anfangen lässt. Ebenso gibt es den Aufruf, Fotos der Aktionen auf der Facebookseite des Regionalbüros oder bei Instagram unter dem Hashtag #FriedensMensch hochzuladen.

So finden die Überraschungskisten nun beispielsweise zwischen Ameland und dem Sauerland, aber auch in Taizé, in Spanien oder beim Segeln großen Anklang in den Freizeiten. Überall sind „Friedensmenschen“ unterwegs. Doch mit dem Ende der Ferien soll die Aktion, die drei Regionalbüros im Bistum Münster gemeinsam mit dem Diözesanbüro gestartet haben, keineswegs zu Ende sein. „Wir werden das Thema bis zum Katholikentag immer wieder in unsere Arbeit einbringen“, sagt Kalfhues.

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