Kreis Coesfeld
Isolierstation in Coesfeld eingerichtet

Kreis Coesfeld. Aktuell erlebt der Kreis Coesfeld eine besonders schwere Grippewelle. Das teilen die Christophorus-Kliniken mit. Die Patienten mit einer echten Grippe leiden unter einer akuten fieberhaften Erkrankung mit Gliederschmerzen und Atemstörung. Leider bietet auch eine Impfung nur einen gewissen Schutz und kann nicht mit 100-prozentiger Sicherheit die Erkrankung verhindern. Von der Grippe zu unterscheiden sind harmlose „grippale Infekte“ mit Schnupfen, rauem Hals und etwas Husten.

Freitag, 02.03.2018, 07:20 Uhr

Primäre Ansprechpartner für Grippepatienten sind die Hausärzte. In der Regel verschwinden die Symptome der Grippe innerhalb von einigen Tagen unterstützt von körperlicher Schonung, Inhalation und Fieber senkenden Maßnahmen ohne spezifische Therapie. Einige Patienten mit besonders schweren Infektionen müssen aber stationär behandelt werden. Darauf haben sich die Christophorus- Kliniken an allen Standorten eingestellt. Während in Dülmen und Nottuln bestimmte Zimmer beziehungsweise Bereiche für Influenzapatienten vorbehalten sind, wird ab sofort in Coesfeld eine Isolierstation (Station CE) für diese Patientengruppe reserviert.

Für die Isolierstation CE in Coesfeld gilt eine eingeschränkte Besucherregelung (nur ein bis zwei enge Angehörige pro Patient) und der Bereich ist für den übrigen Publikumsverkehr gesperrt.

Die Behandlung von akut erkrankten Menschen hat für die Christophorus-Kliniken höchste Priorität. Dies kann im Einzelfall bedeuten, dass im Rahmen der aktuellen Grippewelle geplante Eingriffe auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden müssen. Patienten, die davon betroffen sind, werden vom Krankenhaus direkt und zeitnah informiert.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5560934?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947630%2F947662%2F
Nachrichten-Ticker