Kreis Coesfeld
Pischke mahnt zur Wachsamkeit

Coesfeld. In sieben Veranstaltungen hat die Liebfrauenschule, das bischöfliche Berufskolleg in Coesfeld, jetzt insgesamt 273 Schüler und Studierende verabschiedet. 36 Absolventen erwarben die Allgemeine Hochschulreife und 93 schafften das Fachabitur (schulischer Teil). Verabschiedet wurden darüber hinaus 43 Erzieher, 66 Heilerziehungspfleger (Schulform und berufsbegleitende Form) und 35 Sozialassistenten.

Freitag, 06.07.2018, 19:38 Uhr

Kreis Coesfeld: Pischke mahnt zur Wachsamkeit
In ihren Redebeiträgen stellten manche Lehrer den Bezug zur Fußballweltmeisterschaft her und hielten als „Cheftrainer“ Rückblick auf Trainingseinheiten, Leistungsbereitschaft und Erfolge. Foto: az

Im Mittelpunkt der Feiern stand jeweils ein Gottesdienst in der Jakobikirche unter dem Leitgedanken „Zeitenwende: gestern - heute - morgen“, der von Schülern mit beeindruckenden Darbietungen in Form von bewegenden szenischen Handlungen, Bildern, Liedern und Gebeten gestaltet wurde.

In der Abschlussfeier der Fachschule für Heilerziehungspflege ermutigte Schulleiter Ulrich Pischke die Absolventen in ihrem Praktikum das Team zu versuchen zu überzeugen, „wenn Sie von einer Sache überzeugt sind“.

Die Studierenden sollten auch wachsam sein, wenn christliche und humanistische Ideale in Frage gestellt werden – wie zum Beispiel als unlängst im Bundestag eine Partei in einer Anfrage Behinderung mit Inzest und Migration provozierend verknüpft habe.

Christoph Knoke als Koordinator der Fachschulen ging in seiner Rede vor den Absolventen der Fachschule für Sozialpädagogik auf den Wandel der Ausbildung ein, auf das Konzept der Lernfelddidaktik mit vielen Selbstlern-, Projekt- und eigenverantwortlichen Unterrichtsphasen. „In mancher Gruppenarbeit mussten Sie sich zusammenraufen, mussten auch lernen, mit Frustrationen umzugehen. Sie haben gemerkt, wie wichtig Verantwortungsbereitschaft, Verlässlichkeit und Rücksichtnahmen sind.“

Eine Reihe von amüsanten Rede- und Bildbeiträgen kam von den Schülern. Durch Lieder und kurze Theatereinlagen erinnerten sie an außergewöhnliche Ereignisse im Unterricht oder an außerschulische Aktionen wie Klassenfahrten oder Projektwochen.

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