Kreis Coesfeld
Nachdenken über Existenz

Kreis Coesfeld. Am 6. März beginnt in den christlichen Kirchen die Fastenzeit. Viele Menschen nehmen die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern zum Anlass, auf liebgewonnene Lebens- und Genussmittel zu verzichten. „In der Fastenzeit geht es aber nicht nur um Verzicht, sondern darum, über die eigene Existenz nachzudenken und bewusster zu leben, letztlich um das Zurückgewinnen von Freiheit“, macht Superintendent Joachim Anicker deutlich.

Freitag, 01.03.2019, 20:06 Uhr aktualisiert: 03.03.2019, 11:08 Uhr
Kreis Coesfeld: Nachdenken über Existenz
Joachim Anicker: „In der Fastenzeit geht es nicht nur um Verzicht.“ Foto: az

Oft genüge schon ein kleiner Schritt zur Seite, um etwas Neues, Unerwartetes, lange Übersehenes in den Blick bringen, ist der leitende Theologe des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken überzeugt. „Probehalber etwas anders zu machen als sonst kann die Entdeckung mit sich bringen, dass es anders besser sein könnte.“

Etwas anders machen möchte auch Anika Prüßing, Vikarin in der Ev. Kirchengemeinde Dülmen.

Für sie ist die Fastenzeit eine Zeit der Besinnung – Besinnung auf das Leiden und Sterben Jesu Christi, aber auch eine Besinnung auf das eigene Tun und Handeln in Bezug auf ihre Mitmenschen. Aus diesem Grund hat sie sich vorgenommen, bewusst an Menschen zu denken, die ihr nahe stehen und die sie in ihrem Leben begleiten. „In der Fastenzeit werde ich jeden Tag eine Postkarte an Menschen schicken, zu denen der Kontakt etwas vernachlässigt wurde“, so die junge Vikarin, „beim Schreiben der Postkarten werde ich in Gedanken bei ihnen sein“.

- Wie nutzen Sie die Fastenzeit? Machen Sie etwas anders als sonst? Mailen Sie ein paar Sätze, einige Beispiele wollen wir auf der Kreisseite veröffentlichen. Was Sie vorhaben und warum: kreis-coesfeld@azonline.de (mit Namen, Alter, Wohnort und einem Foto).

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