Kreis Coesfeld
„Das ist ein Riesending“

Kreis Coesfeld. Carla Willenbring aus Coesfeld (Gymnasium Nepomucenum, Klasse 5) hat den ganz großen Wurf bei der Jubiläums-Landesendrunde der Mathematik-Olympiade in Düsseldorf geschafft: sie wurde Landesmeisterin und Preisträgerin eines 1. Preises in der Jahrgangsstufe 5.

Montag, 11.03.2019, 20:11 Uhr aktualisiert: 12.03.2019, 04:13 Uhr
Kreis Coesfeld: „Das ist ein Riesending“
Rechnet gerne: Mathe-Ass Carla Willenbring (M.) mit l. Michael Weiermann, Vorsitzender der Mathefachschaft, und Mathelehrerin Leonie Sieverding. Foto: Marek Walde

„Ich habe mich sehr gefreut darüber“, sagte die 10-Jährige, als das Ergebnis gestern bekannt gegeben wurde.

Beim 25. Landesentscheid des Wettbewerbes konnte sie sich bei den jüngsten Wettbewerbsteilnehmern gegen ihre Mitbewerberinnen aus ganz NRW durchsetzen. Diese hatten sich in ihren jeweiligen Kreisen bzw. kreisfreien Städten als Kreissieger für die Landesrunde qualifiziert.

„Das ist ein Riesending“, freute sich Regionalkoordinator Roland Bienhüls, als er die Ergebnisse der Landesrunde vorab mitgeteilt bekam. „Das ist bereits der dritte Landesmeistertitel in zehn Jahren und der zweite nacheinander – und das von drei verschiedenen Schülern von verschiedenen Schulen aus verschiedenen Jahrgängen.“ Das sei für den vergleichsweise kleinen Kreis Coesfeld ein toller Erfolg und ein klares Zeichen, dass eine Menge Mathe-Könner unter den Schülern seien.

Bei Carla ist es noch eine ganz besondere Sache, „denn sie ist die jüngste Landessiegerin, die es jemals im Kreis Coesfeld gab“, so Bienhüls. Denn man kann an der Landesrunde erst ab der 5. Klasse teilnehmen. Carla hat somit gleich bei ihrer ersten Teilnahme den Titel im Land gewonnen.

Schon direkt nach dem Ende des Wettbewerbs am 23. Februar hatte Carla das Gefühl, dass sie ganz gut zurechtgekommen sei, aber es gab so viele starke Konkurrenten aus dem ganzen Land. Das gute Gefühl hat sich aber nun bewahrheitet und so wird sie am 23. März in Düsseldorf die Urkunde für den 1. Preis beim Landeswettbewerb entgegennehmen.

Für den Vorjahressieger und Landesmeister Jarno Hellkuhl (Lüdinghausen) hat es in diesem Durchgang nicht gereicht, er konnte seinen Titel nicht verteidigen. Die Konkurrenz war aber sehr hart, es waren Träger von Bundespreisen auch aus anderen Mathematik-Wettbewerben am Start.

Auch Katharina Gebhart (Lüdinghausen), Lasse Schiermann (Nottuln) und Michel Hüser (Lüdinghausen) schafften es nicht aufs Treppchen. Einen großen Erfolg haben sie ja bereits als Kreissieger erreicht.

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