Kreis Coesfeld
2100 Tonnen weniger Abfall

Kreis Coesfeld (vth). 106 873 Tonnen Abfall sind über die kommunalen Sammelsysteme der Städte und Gemeinden im Kreis im Jahr 2018 erfasst worden. Das geht aus der Abfallstatistik für den Kreis Coesfeld hervor, die Stefan Bölte, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld GmbH (WBC), in der Aufsichtsratssitzung vorgestellt hat. „Damit sind in der Summe rund 2100 t Abfälle weniger angefallen als im Jahr davor“, freut er sich über diese positive Bilanz.

Mittwoch, 08.05.2019, 12:12 Uhr
Kreis Coesfeld: 2100 Tonnen weniger Abfall
Mit der Kampagne „Wir für Bio“ sollen Bürger dazu gebracht werden, weniger Plastik in die Biotonne zu werfen. Foto: az

Durch die konsequente Mülltrennung liegt die spezifische Restmüllmenge bei nur 90 kg pro Person und Jahr. Wie auch in den Jahren davor sei die Sortierleistung der Bürger im Kreis Coesfeld damit besonders gut, führt Bölte aus: 87 356 Tonnen (2017: 89 333 Tonnen) – entsprechend 81,7 Prozent (2017: 82,1) der Gesamtmenge – konnten über verschiedene Wege einer Verwertung zugeführt werden. Nur 19 377 Tonnen Hausmüll (2017: 19 302 t) wurden in der Müllverbrennungsanlage in Oberhausen entsorgt. 140 Tonnen Schadstoffe wurden einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt. Umgerechnet hat damit jeder Einwohner insgesamt 487 kg Abfälle entsorgt (2017: 497 kg). Leichte Mengenzuwächse gab es beim Altglas und Altholz in der getrennten Wertstofferfassung.

Alle notwendigen Entsorgungswege werden im Übrigen von der WBC organisiert, bis auf die Verwertung der Inhalte der Gelben Tonnen und des Altglases: Dafür sind die Vertreiber von Verpackungen mit ihren „Dualen Systemen“ zuständig.

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