Kreis Coesfeld
Jubel und Stolz: „Ich brenne dafür“

Kreis Coesfeld. Zum 12. Mal in Folge ist der Kreissportbund beim Sportabzeichen-Wettbewerb Landessieger. Nicht ohne Stolz kommt Sportabzeichenbeauftragter Klaus Becker von der Siegerehrung in Münster (wir berichteten bereits) zurück.

Freitag, 07.06.2019, 11:50 Uhr
Kreis Coesfeld: Jubel und Stolz: „Ich brenne dafür“
Holte als Sportabzeichenbeauftragter die Ehrung ab: Klaus Becker (r.) bei der Auszeichnung in Münster, mit v.l. LSB-Präsident Walter Schneeloch, LSB-Vizepräsidentin Michaela Engelmeier und Münsters Bürgermeisterin Karin Reismann. Foto: az

Freizeitsportler und Schüler legten 8740 Sportabzeichen in 2018 im Kreis Coesfeld ab. „Das ist eine super Leistung“, freut sich Becker. „Dabei hätten 6720 bereits für einen Sieg gereicht“, so Becker, der nach der Siegerehrung die Zahlen auswertete. Mit Abstand hatte somit der Kreis Coesfeld von den 54 teilnehmenden Kreisen und kreisfreien Städten in NRW die Nase vorn, vor Gütersloh (2.) und Borken (3.). Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbunds (LSB), überreichte den Sportabzeichenbeauftragten die Auszeichnung in Münster.

„Toll, dass es wieder geklappt hat“, sagt Becker. 400 Sportabzeichen mehr als im Vorjahr wurden im Kreis Coesfeld abgelegt, auch das zeige, wie begehrt der Fitnessorden sei.

Wobei das Engagement von Becker erheblich zum Ablegen von Gold, Silber beigetragen haben dürfte. Denn „Mister Sportabzeichen“, wie man den Coesfelder gerne ruft, motiviert jedes Jahr aufs Neue Freizeitsportler, Schulen, Lehrer, Vereine, Nachbarschaften und andere Gruppierungen, das Sportabzeichen zu machen. „Ich habe ein gutes Netzwerk“, sagt Becker auf die Frage, wie das funktioniere, zum 12. Mal in Folge Landessieger zu werden. Und: „Ich brenne dafür.“ Seit 52 Jahren ist er bereits ehrenamtlich als Sportabzeichenbeauftragter im Kreissportbund Coesfeld aktiv. Und schult auch Trainer, damit sie die Ergebnisse im Werfen, Springen oder Laufen für den Orden abnehmen dürfen. „Für das Sportabzeichen dürfen nur autorisierte Prüfer eingesetzt werden“, erläutert Becker. 460 Prüfer gibt es im Kreis Coesfeld – eine stolze Zahl –, mit denen Becker im Austausch steht. Er selber ist natürlich auch jedes Jahr dabei, wenn es darum geht, – möglichst – Gold zu holen.

Unter den 54 Kreisen und kreisfreien Städten weist der Kreis Coesfeld auch die beste Quote im Verhältnis zur Einwohnerzahl vor, wie Becker ausrechnete: 3,98 Prozent. Danach Borken mit 3,06 und der Kreis Warendorf mit 2,62 Prozent. Von den 245 Städten und Gemeinden in NRW landete Lüdinghausen auf einem guten 11. Platz, Senden auf dem 12. und Coesfeld auf dem 17. Die meisten Sportabzeichen im Kreis Coesfeld sind in Coesfeld (1776), Lüdinghausen (1588), Senden (1315) und Dülmen (1296) abgelegt worden.

Die Rangfolgen im Kreis Coesfeld nach Quote (Sportabzeichen im Verhältnis zur Einwohnerzahl). 1. Lüdinghausen (6,5 Prozent), 2. Senden (6,4), 3. Coesfeld (4,9), 4. Billerbeck (4,8), 5. Rosendahl (4,2), 6. Havixbeck (4,2), 7. Ascheberg (3), 7. Dülmen (2,8), 9. Nordkirchen (2,2), 10. Olfen (2,2), 11. Nottuln (1,7).

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