Kreis Coesfeld
Rad-Aktionstag auf Bundesstraße

Kreis Coesfeld. Im nächsten Jahr soll es einen großen Rad-Aktionstag mit Sperrung der Bundesstraße B 474 zwischen Dülmen und Coesfeld geben.

Sonntag, 09.06.2019, 13:14 Uhr
Kreis Coesfeld: Rad-Aktionstag auf Bundesstraße
Einen großen kreisweiten Rad-Aktionstag soll es im nächsten Jahr zwischen Coesfeld und Dülmen auf abgesperrter Bundesstraße geben. Ein Leuchtturmprojekt, viel größer noch als die „Bikenight“ (Foto). Dafür sprachen sich die Kreispolitiker im zuständigen Ausschuss aus – trotz dass die Bürgermeister nicht dafür plädierten. Foto: Archiv

Der zuständige Fachausschuss stimmte einhellig für das Vorhaben – und folgte damit nicht den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden, die sich in ihrer Konferenz laut Kreisverwaltung dagegen ausgesprochen hatten.

Der Kreistag hatte bereits Ende 2018 nach einem SPD-Antrag für so einen groß angelegten Fahrradtag gestimmt. Vorbild: „Radel die 67“ im Kreis Borken. „Wir möchten an dem Rad-Aktionstag auf jeden Fall festhalten“, betonte Carsten Rampe (Billerbeck) von der SPD. Denn seinerzeit wurde das Projekt bereits verschoben. Es könne nicht sein, dass die als Leuchtturmprojekt gedachte Aktion nun ganz gestrichen werden soll. „Die Bürgermeister beschweren sich immer und wollen, dass wir etwas Besonderes machen“, argumentierte Rampe. Angeführt haben die Bürgermeister begrenzte personelle Kapazitäten – verbunden mit dem Vorschlag, statt des Aktionstags eine größere Auftaktveranstaltung zum „Stadtradeln“ durchzuführen.

Klaus-Viktor Kleerbaum (Dülmen) von der CDU plädierte ebenfalls dafür, den Rad-Aktionstag beizubehalten – er kann sich sogar münsterlandweit so eine Veranstaltung vorstellen. Welche Bürgermeister denn überhaupt Sorgen hätten? „Ich habe das Gefühl, dass Dülmen keine Probleme damit hat“, berichtete er aus dem Rat vor Ort. Hermann-Josef Vogt (Coesfeld) von der SPD schlug vor, das „Marke-Münsterland“-Projekt Picknick³ punktuell einzubinden. Außerdem gebe es sicherlich Bürger und Gruppen, die gerne mit Beiträgen mitwirken würden. „Es wäre schlimm, wenn wir so etwas nicht auf die Beine stellen könnten“, betonte er.

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