Kreis Coesfeld
Alltagsorte in Konzertsäle verwandeln

Kreis Coesfeld. Die Musiker sind exzellent, die Spielorte außergewöhnlich: Die renommierte Konzertreihe „mommenta münsterland“ verzaubert ab dem 14. September zum 17. Mal mit Klassik, die begeistert und packt sowie Alltagsorte in stimmungsvolle Konzertsäle verwandelt. Das teilt die GWK – Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit – in ihrer Ankündigung mit.

Dienstag, 27.08.2019, 17:04 Uhr
Kreis Coesfeld: Alltagsorte in Konzertsäle verwandeln
Das Clara Haskil Trio wird im Rahmen der Konzertreihe mommenta münsterland mit dem romantischen Programm „Ohne Worte“ im Trendcenter von Parador in Coesfeld auftreten. Musikalisch erzählen die Frauen kitschfrei von Ängsten und Glück. Foto: Rebecca Adloff

Herausragende junge Musiker, die internationale Preise gewonnen haben und international gastieren, treten im Münsterland auf. Der Kreis Coesfeld ist gleich mit zwei Kommunen vertreten: Coesfeld und Rosendahl. Die Konzerte finden an Orten statt, an denen normalerweise gearbeitet oder aber gebetet wird. Vier Unternehmen sowie eine Kapelle verwandeln sich durch die mommenta in Orte des Fests, für einen Augenblick ist der Alltag außen vor – für den mommenta-Moment. Jeder Ort hat seine besondere Atmosphäre und bietet ein speziell auf ihn abgestimmtes Programm. Hier sind die Konzertbesucher nah am Bühnengeschehen, ungezwungen können alle beste Musik genießen. In der Pause laden die Gastgeber zu einem Gläschen mit Snack und Gesprächen ein.

Den Auftakt der Konzertreihe macht am Samstag (14. 9.) die Duo-Besetzung aus Blockflöte und Violine. Klangvoll und überraschungsgeladen kommt das Programm „Lunaris“ von Anna Stegmann und Jorge Jiménez über – das in der tragenden Akustik der Höpinger Kapelle in Rosendahl zu hören sein wird. Dort werden Stücke von Hildegard von Bingen aus dem Mittelalter bis zu Béla Bartók, von Franz Ignaz Biber und Johann Sebastian Bach bis zu Eugène Ysaÿe aus dem 20. Jahrhundert erklingen.

Energiegeladen, direkt und intensiv kehrt das Clara Haskil Trio das Innerste nach außen. Mit ihrem romantischen Programm „Ohne Worte“ sagen Nina Reddig, Violine, die Cellistin Hannah Weber und Julia Okruashvili am Klavier mehr, als tausend Worte sagen könnten. Am Donnerstag (7. 11.) spielen die drei Virtuosinnen im einladenden Trendcenter des Boden-, Wand- und Deckengestalters Parador in Coesfeld. Musikalisch erzählen sie von existenziellen Kämpfen und Augenblicken zartesten Glücks, vom Lebensweg, der durchs Dunkel zum Licht führt mit mitreißenden Trios von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann. Anmutig, jauchzend, schlicht, dabei vollkommen kitschfrei, trifft das „Lied ohne Worte“ in Es-Dur aus Mendelssohns Opus 30 mitten ins Herz, so die Ankündigung. 7 Karten gibt es unter anderem in den Geschäftsstellen der Allgemeinen Zeitung in Coesfeld und Billerbeck sowie in den Filialen der VR-Bank Westmünsterland zum Preis von 20 Euro, ermäßigt 15 Euro.

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