Kreis Coesfeld
Viele Tipps für umweltbewusstes Handeln

Kreis Coesfeld (vth). Über 50 Programmpunkte, viele Impulse, viele Denkanstöße: Das war die Klimaschutzwoche, die unter dem Motto „Es gibt keinen Plan(et) B“ im Kreis Coesfeld lief. Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und Klimaschutzmanagerin Sarah Rensner zogen jetzt eine positive Bilanz.

Mittwoch, 09.10.2019, 09:00 Uhr
Kreis Coesfeld: Viele Tipps für umweltbewusstes Handeln
Roadshow Elektromobilität: Gleich an vier Orten im Kreis Coesfeld konnten Interessierte Probefahrten mit Elektroautos und Lastenrädern unternehmen – in Senden, Nottuln, Coesfeld (Foto) und Dülmen. Foto: az

„Wir müssen uns bewusst vergegenwärtigen, wo jeder auf seinem Platz den Klimaschutz vorantreiben kann. Wir können die Welt nicht allein retten, aber können auch nicht immer alles nur auf die anderen schieben“, betonte Schulze Pellengahr zur Eröffnung in Nottuln-Appelhülsen.

Mit der Klimaschutzwoche habe der Kreis nicht nur das Bewusstsein schärfen wollen, erläutert Rensner, die beim Kreis Coesfeld die Klimaschutzwoche koordiniert hat. „Sondern vielmehr konkrete Tipps für ein umweltbewusstes Handeln geben, Möglichkeiten aufzeigen, selbst im eigenen Handlungsbereich aktiv zu werden, und auch Aktivitäten oder gute Beispiele hier vor Ort präsentieren.“

Neben Beratungsangeboten zu Wärmedämmung, alternativen Heizsystemen, zur Anschaffung und Nutzung von Photovoltaik im Eigenheim, auch in Kombination mit Stromspeicher und Elektroauto, wurden auch ein Repair Café und diverse Touren angeboten. Darüber hinaus standen Aktionen an Schulen, Exkursionen in Naturschutzgebiete oder Wege, Klimaschutz und Artenvielfalt im eigenen Garten zu vereinen, auf dem Programm.

Unter der Maßgabe „Elektromobilität muss erfahren werden“ holte der Kreis die Roadshow Elektromobilität der EnergieAgentur.NRW gleich in vier Orte. Interessierte konnten Elektroautos und Lastenräder Probe fahren – in Senden, Nottuln, Coesfeld und Dülmen.

Für reichlich Diskussion sorgte die Ausstellung „Irrweg Pestizide“ im Rathaus in Senden im Rahmen der Klimaschutzwoche. Eine Gruppe aufgebrachter Landwirte war mit der Nabu-Ausstellung zur Pestizid-Problematik nicht einverstanden. Die Bauern fühlten sich angegriffen. Mit solchen Reaktionen hatten die Organisatoren nicht gerechnet.

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