Kreis Coesfeld
SPD schickt Hermann-Josef Vogt ins Rennen

Kreis Coesfeld. Hermann-Josef Vogt soll es machen. Der Kreis-SPD-Vorstand schlug in seiner Sitzung am Freitag den 57-jährigen Politiker aus Coesfeld einstimmig als ihren Landrats-Kandidaten für die Wahlen am 13. September 2020 vor. Er tritt damit gegen den aktuellen Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (CDU) an, der bislang als einziger weiterer Kandidat feststeht.

Dienstag, 15.10.2019, 09:00 Uhr
Kreis Coesfeld: SPD schickt Hermann-Josef Vogt ins Rennen
Möchte Landrat werden: Hermann-Josef Vogt. Foto: Archiv

Vogt gilt als ein erfahrener Politiker, er ist bereits seit 40 Jahren in der SPD aktiv. Er ist seit 2005 Vorsitzender der SPD Coesfeld, im achten Jahr im Kreistag und war viele Jahre im Coesfelder Rat tätig. 2017 trat Vogt, der bei Stadt Bocholt als Angestellter beschäftigt ist, bereits als Landtagskandidat an, war jedoch nicht erfolgreich.

„Die kommunalpolitische, aber auch seine Verwaltungserfahrungen überzeugten das Auswahlkomitee“, sagt Felix Höppner, Geschäftsführer der Kreis-SPD. Besonders auch das Thema Mobilität, das Vogts Steckenpferd ist. Er ist in der Zweckverbandsversammlung Mitglied und wirkt dort politisch an Forderungen für Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr mit. Zudem war er im Bundesvorstand des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) tätig. „Wenn man politisch unterwegs ist, möchte man gestalten und etwas verändern. Die Position des Landrats hat eine entscheidende Wirkung“, sagt Vogt gegenüber unserer Zeitung zu den Gründen, warum er Landrat werden möchte. „Ich lebe hier gerne und es ist noch einiges zu tun.“ Das gelte ebenso für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Mobilität als auch für den Klimaschutz und für Fragen der Nachhaltigkeit.

Eine Findungskommission sei bereits seit dem Frühjahr unterwegs gewesen, um nach geeigneten Kandidaten Ausschau zu halten, berichtet SPD-Geschäftsführer Höppner; es habe zunächst auch weitere Interessenten gegeben. Vogt sei am Ende der richtige Kandidat gewesen.

Das bedeute aber nicht, dass sich nicht weitere Interessierte melden können, betont Höppner. Erst in der Delegiertenversammlung am 7. März entscheiden die Sozialdemokraten endgültig über ihren Kandidaten.

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