Landrat startet Integrationstour in Ascheberger Eltern-Kind-Gruppe
„Griffbereit“: Auf Augenhöhe mit Ashtey

Ascheberg. Bälle und bunte Tücher hatte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr als Geschenk für die Eltern-Kind-Gruppe „Griffbereit“ dabei, die er nun in Ascheberg besuchte. „Bälle lieben die Kinder im Moment sehr“, freute sich die pädagogische Leiterin der Gruppe, Franziska Langner. Davon konnte sich der Landrat selbst überzeugen, als er mit den Kindern im Alter von ein bis drei Jahren gemeinsam auf dem Teppich verschiedene Spielzeuge ausprobierte.

Donnerstag, 20.02.2020, 07:00 Uhr
Landrat startet Integrationstour in Ascheberger Eltern-Kind-Gruppe: „Griffbereit“: Auf Augenhöhe mit Ashtey
Saeruz Sandy Culu mit Sohn Ashtey und Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Foto: az

In Ascheberg startete die diesjährige Integrationstour des Landrates. Er möchte sich bis zum Sommer in unregelmäßigen Abständen einen persönlichen Eindruck über die verschiedenen Projekte zur Integration von neuzugewanderten Familien vor Ort zu machen. „Das Programm ‚Griffbereit’ ist eine tolle Einrichtung. Es ist schön zu sehen, dass das Angebot von der Gemeinde Ascheberg und dem Verein der Übermittagsbetreuung so gut umgesetzt wird“, lobte der Landrat.

Bürgermeister Dr. Bert Risthaus kam an diesem Morgen zum Breil 5 in die Flüchtlingsunterkunft, um der Initiative seinen Dank auszusprechen. „Es gefällt mir sehr gut, dass auch die Väter miteinbezogen sind und ihre Frauen und Kinder nach dem Treffen hier abholen kommen“, unterstrich er.

Martina Eissa, Vorsitzende des Trägervereins der Gruppe, betonte die Zusammenarbeit des Fachbereichs Ordnung und Soziales der Gemeinde mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Kreises.

„Griffbereit“ ist ein Elternbildungsangebot der landesweiten Koordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren NRW. Das Angebot richtet sich an Familien mit und ohne Zuwanderungsgeschichte. In den Gruppen wird sowohl auf Deutsch als auch in der Erstsprache der teilnehmenden Familien gesungen und gespielt. „Ich komme immer gern in diese Gruppe, weil mein Sohn dann mit anderen Kindern spielen kann und ich mich gern mit den anderen Müttern austausche“, berichtete eine Teilnehmerin aus dem Irak.

Eine pädagogische Fachkraft und eine zugewanderte Frau leiten die Gruppe.

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